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Betreff: Presseinformation der Stadt Nettetal: Woche der Klimaanpassung auch in Nettetal
Pressedienst der Stadt Nettetal
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Woche der Klimaanpassung auch in Nettetal
Nettetal (15. September 2026)
Die „Woche der Klimaanpassung“ (WdKA) findet in diesem Jahr vom 14. bis
zum 20. September unter dem Motto #GemeinsamFürKlimaanpassung statt und
feiert ihr fünfjähriges Jubiläum. Die Initiative WdKA, die vom
Bundesumweltministerium gesteuert wird, verfolgt das Ziel, die Vielfalt an
Maßnahmen im Bereich Klimaanpassung in Deutschland hervorzuheben.
Interessierte finden weitere Informationen unter
https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka26. Dort können alle weiteren
Veranstaltungen im Umkreis eingesehen werden.
Das Ziel der Klimafolgenanpassungswoche ist die Vorsorge gegen mögliche
Folgen des Klimawandels. Hierzu wird in diesem Zeitraum bundesweit
informiert. Gleichzeitig haben Städte und Kommunen die Chance, durch
verschiedene Aktionen auf das Thema aufmerksam zu machen. Dieses Jahr
erstreckt sich die Aktionswoche auch über das Wochenende hinaus, wodurch
mehr Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln rund um die
Klimaanpassung in Deutschland geschaffen wird.
In den letzten Jahren sind die Auswirkungen des Klimawandels immer
deutlicher sichtbar geworden. Die Sommermonate sind zunehmend von
anhaltenden Dürrephasen geprägt, die nicht nur die Gefahr von Waldbränden
erhöhen, sondern auch zu erheblichen Ernteausfällen in der Landwirtschaft
führen. Zudem sinken die Wasserstände der Seen und Flüsse in Europa.
Unsere Industrie ist davon stark betroffen, da Frachtschiffe unter den
aktuellen Bedingungen häufig nur noch zur Hälfte beladen werden können.
Die Stadt Nettetal beteiligte sich mit einem eigenen Aktionstag. Dieser
fand bereits eine Woche früher, am Dienstag, 8. September 2026, statt.
An diesem Tag informierte das Info-Mobil des HKC
(Hochwasser-Kompetenz-Centrum) im Innenhof des Rathauses über mögliche
Schutzmaßnahmen vor Starkregen am eigenen Haus. Bei bestem Wetter wurde
das Angebot von der Bürgerschaft gut angenommen. Das Informationsangebot
reichte von mobilen Schutzsystemen wie Dammbalken oder
Sandsack-Alternativen über fest installierte Systeme wie ein druckdichtes
Garagentor bis hin zur Montage einer Rückstauklappe.
Vertreten waren auch Mitarbeitende der Stadt Nettetal. Sie informierten
über das laufende Förderprogramm zur Starkregenvorsorge und gaben Auskunft
zu den Starkregengefahrenkarten.
Am Abend lud die Stadt Nettetal zu einem Vortrag zum Thema Starkregen ein.
Sara Luz, Referentin der Gruppe Klimaanpassung bei der Verbraucherzentrale
NRW, zeigte praxisnah, wie sich Grundstücks- und Hauseigentümer auf
Starkregen vorbereiten und ihr Zuhause vor eindringendem Wasser schützen
können – sei es über die Kanalisation oder durch oberflächlich
abfließendes Wasser.
Informationen zum Förderprogramm findet man auf der städtischen Seite:
https://www.nettetal.de/leben-nettetal/klima-umweltschutz/foerderprogramme/foerderprogramm-starkregenvorsorge#
Foto: Stadt Nettetal
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