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Betreff: Informationsdienst der Stadt Witten am Dienstag, 27. Oktober 2026

Laubsammelbehälter: Fleißige Nutzung ist top! Dringend ohne Fremdabfälle Am Wochenende hat der stürmische Wind einiges an Herbstblättern von den Bäumen gepustet. Das Betriebsamt der Stadt Witten ist deshalb total happy darüber, dass die Wittenerinnen und Wittener fleißig die rund 60 Laubsammelbehälter in allen Stadtteilen nutzen. Schließlich darf das Laub nicht einfach in der Straßenrinne laden, weil es von dort aus die Kanalisation verstopfen würde. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch: Immer wieder landen so genannte Fremdabfälle in den Laubkisten. Vor allem Grünschnitt aus heimischen Gärten. Äste oder Gartenabfälle haben in den Sammelbehältern aber genauso wenig zu suchen wie Plastiktüten oder Müll. Wer also keinen Komposthaufen im eigenen Garten hat, nutzt die Biotonne. Dazu kann man Mehrmengensäcke beim örtlichen Entsorgungsbetrieb erwerben. Seine Gartenabfälle kann man für 7 Euro pro PKW-Ladung zum Wertstoffzentrum, Bebbelsdorf 73. Für die kostenfreie Abgabe von Laub wird es außerdem in der ersten Novemberhälfte wieder eine Laubwoche geben: Dann können Bürgerinnen und Bürger kostenlos Laub zum Wertstoffzentrum (Bebbelsdorf 73) bringen. Die Anlieferung ist während der regulären Öffnungszeit möglich, eine Terminbuchung ist nicht notwendig. Kostenlos angenommen wird reines Laub, kein Grünschnitt oder andere Garten- und Parkabfälle. Den Termin wird der Ennepe-Ruhr-Kreis noch bekannt geben. Warum nicht in den Wald oder in die Landschaft? Laub und Gartenabfälle im Wald oder der freien Landschaft abzuladen ist nicht nur rechtswidrig, sondern auch ökologisch ein Problem. Die Ökosysteme der Wälder, Wiesen und Felder können mit der natürlich entstehenden Menge Laub oder anderen Aufwuchs gut umgehen, aber nicht mit zusätzlichen Gartenabfällen. Es entsteht ein Ungleichgewicht, weil sich Gartenschädlinge und eventuelle invasive Arten im Wald ungehindert ausbreiten könnten und zusammen mit den veränderten Nährstoffen so die natürliche Flora verfälschen. Bioabfall als Ressource In der Vergärungsanlage, die die AHE GmbH in Witten im Auftrag des Kreises betreibt, werden jährlich rund 21.000 Tonnen Bioabfall sowie 5.000 Tonnen Grünabfall aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis verarbeitet. Die Anlage liefert jährlich bis zu 5 Millionen Kilowattstunden Biostrom – genug, um mehr als 2.400 Vier-Personen-Haushalte zu versorgen. Die dabei entstehende Wärme nutzt die AHE GmbH für den Eigenbedarf. Darüber hinaus entstehen etwa 6.000 Tonnen hochwertiger Kompost, der den Humusgehalt von Ackerböden erhöht, die Bodenfruchtbarkeit verbessert und den Einsatz von Torf oder Kunstdünger reduziert. Auf rund 300 Hektar könnte dieser Kompost zur Nährstoffversorgung beitragen und dabei rund 1.600 Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen. Weitere Infos finden sich unter www.wirfuerbio.de/erk

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