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Betreff: Medien-Information Stadt Viersen (16.09.2026) Fußspuren weisen den Weg
Medieninformation der Stadt Viersen
veröffentlicht am 16. September 2026
Fußspuren weisen den Weg
Anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche hat die Stadt Viersen am
Mittwoch, 16. September 2026, mit farbigen Fußspuren auf die Hol- und
Bringzone am Parkplatz Thomasweg/Ecke Westring aufmerksam gemacht.
Bürgermeister Christoph Hopp markierte gemeinsam mit Schülerinnen und
Schülern der Brüder-Grimm-Schule mithilfe von Schablonen und Sprühkreide
den Fußweg von der Hol- und Bringzone bis zur Schule.
Die Fußspuren sollen insbesondere Kindern der ersten Klassen die
Orientierung erleichtern. Gleichzeitig erinnert die Aktion Eltern daran,
die vorhandenen Hol- und Bringzonen zu nutzen, wenn sich der Schulweg
nicht vollständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen lässt. Von dort
können die Kinder das letzte Stück bis zur Schule selbstständig zu Fuß
gehen.
„Kinder sollen möglichst früh lernen, sich sicher und selbstständig im
Straßenverkehr zu bewegen. Die Hol- und Bringzonen ermöglichen es Eltern,
ihre Kinder in der Nähe der Schule aussteigen zu lassen, ohne zusätzlichen
Autoverkehr unmittelbar vor dem Schulgelände zu verursachen. Die Fußspuren
zeigen den Kindern anschaulich den Weg und machen deutlich: Auch ein
kurzer Weg zu Fuß fördert die Selbstständigkeit“, sagte Bürgermeister
Christoph Hopp.
Linus aus der Klasse 4c kennt die Hol- und Bringzone bereits und half bei
der Markierung des Weges. Der Neunjährige wünscht sich, dass künftig mehr
Familien das Angebot nutzen: „Wenn keiner die Hol- und Bringzone benutzt,
bringt sie ja auch nichts. Vor unserer Schule ist morgens sehr viel
Verkehr. Die Fußabdrücke helfen dabei, den Weg zur Schule und wieder
zurückzufinden.“
Vor allem bei schlechtem Wetter und in der dunkleren Jahreszeit steigt
nach Angaben der Schule die Zahl der Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto
bis unmittelbar vor das Schulgelände bringen. Teilweise wird dafür auch
der Lehrerparkplatz genutzt, obwohl dieser nicht als Ausstiegsstelle
vorgesehen ist. Durch ankommende und rangierende Fahrzeuge können dort
unübersichtliche und gefährliche Situationen entstehen.
„Mein Appell an die Eltern ist deshalb: Nutzen Sie diese Möglichkeit“,
sagte Schulleiter Oliver Bossmanns. „Die Kinder bekommen auf dem kurzen
Weg zur Schule frische Luft, können sich mit anderen Kindern austauschen
und kommen morgens bereits ein wenig in Bewegung. Die Hol- und Bringzone
ist nur etwa drei Gehminuten von der Schule entfernt. Ihre Nutzung tut den
Kindern gut und hilft zugleich dabei, die Verkehrssituation vor der Schule
zu entspannen.“
Für die Brüder-Grimm-Schule stehen zwei Hol- und Bringzonen zur Verfügung:
am Parkplatz Thomasweg/Ecke Westring und am Parkplatz Lunapark. Mit der
Aktion soll das Angebot noch bekannter gemacht und für eine stärkere
Nutzung geworben werden.
Insgesamt gibt es im Viersener Stadtgebiet derzeit sechs Hol- und
Bringzonen in der Nähe ausgewählter Grundschulen. Sie liegen jeweils
höchstens 300 Meter von der betreffenden Schule entfernt. Weitere
Informationen und die Schulwegpläne stehen unter viersen.de bereit. An den
entsprechend gekennzeichneten Stellen können Eltern während der
festgelegten Zeiten kurz halten, um ihre Kinder ein- oder aussteigen zu
lassen. Den verbleibenden Weg legen die Schülerinnen und Schüler zu Fuß
zurück.
„Hol- und Bringzonen verlagern den Ein- und Ausstieg aus dem unmittelbaren
Schulumfeld an besser geeignete Standorte. Dadurch kann sich die
Verkehrssituation direkt vor der Schule entspannen. Das funktioniert aber
nur, wenn möglichst viele Eltern das Angebot nutzen“, sagte Nicole
Stephan, Mobilitätsmanagerin und Verkehrsplanerin der Stadt Viersen.
Die Hol- und Bringzonen sollen den Autoverkehr unmittelbar vor den Schulen
verringern und dazu beitragen, unübersichtliche Situationen zu
Unterrichtsbeginn und Unterrichtsende zu vermeiden. Langfristiges Ziel ist
es, mehr Kinder und Eltern dafür zu gewinnen, den Schulweg vollständig
oder zumindest teilweise zu Fuß zurückzulegen.
Die Aktion an der Brüder-Grimm-Schule ist Teil der Europäischen
Mobilitätswoche 2026. Unter dem Motto „Mobilität unter den Generationen“
macht die Stadt Viersen mit verschiedenen Aktionen Möglichkeiten einer
sicheren und selbstständigen Fortbewegung sichtbar. Ein Schwerpunkt liegt
auf der Mobilität von Grundschulkindern. Weitere Programmpunkte sind
zeitweise eingerichtete Schulstraßen, eine Denk- und Dank-Aktion sowie ein
Ampelquiz.
Die Aktionen knüpfen an das Zielkonzept Mobilität Viersen 2040 sowie an
die derzeit in Bearbeitung befindlichen Konzepte zur Nahmobilität und zur
Verbesserung der Schulwegsicherheit an.
Bildzeile:
Bürgermeister Christoph Hopp markierte gemeinsam mit Schülerinnen und
Schülern der Brüder-Grimm-Schule den Weg von der Hol- und Bringzone am
Parkplatz Thomasweg/Ecke Westring bis zur Schule
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mit dieser Medieninformation bei Nennung der Urheberangabe. Foto: Stadt
Viersen
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