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Von: Redaktionsteam Hennef (Sieg)
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Betreff: Hennef: wochenPRESSE Nr. 1064
Zusammen tüfteln, programmieren und ausprobieren
(ms) Wie sich die Wasserqualität eines Teiches mithilfe digitaler Technik überwachen lässt, damit beschäftigten sich 19 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 der Gesamtschule Hennef-West beim diesjährigen Internet of Things (IoT)-Workshop der Rhein-Sieg Netz. Während der Herbstferien entwickelten sie zwei sensorbasierte Messsysteme. Eines davon wurde an der Teichanlage am Sport- und Freizeitzentrum in Hennef installiert. Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten die Jugendlichen ihre Projektergebnisse.
Von der Programmierung zur praktischen Umweltmessung
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Entwicklung eines einfachen Systems zur Überwachung der Wasserqualität. Zunächst lernten die Schülerinnen und Schüler mithilfe der senseBox:edu die Grundlagen der Programmierung und Sensorik kennen. Anschließend beschäftigten sie sich mit dem Aufbau eigener Messsysteme, die den pH-Wert, die Wassertrübung und die Wassertemperatur erfassen können.
Besonders anschaulich wurde das Projekt durch seinen konkreten Einsatz vor Ort. Die Schülerinnen und Schüler brachten eines der beiden Messsysteme an der Teichanlage am Sport- und Freizeitzentrum an. Die erfassten Messdaten lassen sich über die Funktechnologie LoRaWAN übertragen und anschließend im Internet abrufen. So können die Jugendlichen nachvollziehen, wie digitale Technik dazu beiträgt, Umweltbedingungen zu beobachten und auszuwerten.
Das zweite Messsystem verbleibt bei der Rhein-Sieg Netz und soll künftig bei Ausbildungsmessen sowie Veranstaltungen wie jumpin und Girls’Day zum Einsatz kommen.
Technik erleben und Begeisterung wecken
Der Workshop setzte bewusst auf eigenständiges Experimentieren und praktische Erfahrungen. Statt theoretischer Wissensvermittlung standen das gemeinsame Tüfteln, Programmieren und Ausprobieren im Vordergrund. Gleichzeitig vermittelte das Projekt, wie digitale Technologien helfen können, Umweltzusammenhänge besser zu verstehen und einen bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu fördern.
„Mit dem Workshop zeigen wir den Schülerinnen und Schülern, wie sich digitale Technik ganz praktisch einsetzen lässt. Dass sie selbst Sensoren bauen und damit die Wasserqualität eines Teiches untersuchen können, macht aus theoretischem Wissen eine greifbare Erfahrung. Genau diese Verbindung aus Neugier, Technik und eigenständigem Ausprobieren möchten wir fördern“, sagt Philipp Niemeyer, Leiter Betrieb Gas- und Wasserversorgung bei der Rhein-Sieg Netz.
„Das Projekt zeigt eindrucksvoll die Kombination von digitaler Bildung, Umweltbewusstsein und regionaler Zusammenarbeit und wie dies dazu beiträgt, dass Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge besser verstehen und umsetzen können. Die B