Öffentliche Artikelquelle
E-Mail an die Redaktion
Von: Redaktion Gladbeck
Absender: •••@stadt-gladbeck.de
An: Unsere Redaktion
Betreff: Pressemitteilungen der Stadt Gladbeck vom 26. Oktober
PRESSEMITTEILUNG Stadt Gladbeck ▪ Amt für Kommunikation und Stadtmarketing Willy-Brandt- Platz 2 ▪ 45964 Gladbeck Tel. 02043 / 99-2472 ▪ Fax 02043 / 99 - 1010 ▪ Internet www.gladbeck.de ▪ E -Mail: •••@••• 649 26. Oktober 2026 VHS-Geschichtsvortrag zur Schändung jüdischer Gräber auf dem Hauptfriedhof 1929 Die Schändung jüdischer Gräber auf dem Gladbecker Hauptfriedhof im Jahr 1929 und ihre Hintergründe stehen im Mittelpunkt eines Geschichtsvortrags von Ralph Eberhard Brachthäuser. Teils bislang unbekannte Aktenbestände im Bundesarchiv Berlin und im Landesarchiv NRW belegen, dass der Rechtsextremismus viel früher in Gladbeck angekommen war als bislang angenommen. Der Vortrag bietet eine besondere Perspektive auf die handelnden Personen sowie neue und tiefergehende Einblicke in die Frühphase des Nationalsozialismus in Gladbeck. Ende der 1920er Jahre stand Gladbeck gleich zweimal sehr unrühmlich im Fokus der überregionalen Aufmerksamkeit: 1928 durch den Mord an dem 19-jährigen Abiturienten Helmut Daube und ein knappes Jahr später durch die Schändung jüdischer Gräber auf dem Hauptfriedhof. Während der Mordfall Daube bis heute nicht aufgeklärt werden konnte, waren die Grabfrevler schon nach wenigen Tagen ermittelt. Es handelte sich um zwei jugendliche Nationalsozialisten. Das teilweise deutschlandweite Medienecho darauf ließ in München die Alarmsirenen erschallen, weswegen sich lokale und regionale NSDAP-Größen umgehend gegenüber der Parteileitung erklären mussten. Der entgeltfreie Vortrag findet am Donnerstag, 12. November, um 19 Uhr, im Haus der VHS, Friedrichstr. 55 statt. Die VHS bittet um eine Voranmeldung unter Tel. 02043/99-2415 oder per E-Mail an •••@•••. Die VHS führt diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde durch.
Anhänge
- 26-26-10.pdf74 KB
- pm-648.jpg967 KB
- pm-647.jpg796 KB