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Betreff: Medien-Information Stadt Viersen (21.09.2026) Bessere Radwege
Medieninformation der Stadt Viersen
veröffentlicht am 21. September 2026
Neues Verfahren für Radwege
Die Städtischen Betriebe haben erste Radwege mit einem für Viersen neuen
Verfahren saniert, dass Schäden an der Oberfläche durch Baumwurzeln
weitestmöglich vermeiden soll. Zugleich werden die Bäume nicht geschädigt.
Bereits eingesetzt wurde die Technik an der Freiheitsstraße und in
Dornbusch. Die Sanierung des Rad- und Gehwegs entlang der Dülkener Straße
/ Viersener Straße steht auf dem Plan. Sie soll noch vor den Herbstferien
beginnen.
Der gesamte Asphaltaufbau der Wege wird aufgenommen. Anschließend wird
eine einschichtige wassergebundene Wegedecke aufgebracht. Anders als der
bisher genutzte Asphalt arbeitet dieses Material mit dem Wurzelwachstum
der Bäume mit. Insbesondere entstehen keine unangenehmen Aufwerfungen.
Je nach Stärke des Wurzelwachstums kann dann nach Bedarf nachgearbeitet
werden. Das bislang an einigen Stellen genutzte Verfahren des Wechsels von
Asphalt und wassergebundener Oberfläche mit allen Nachteilen insbesondere
an den Übergangsstellen entfällt. Die bearbeiteten Abschnitte werden
zusammenhängend und durchgehend in gleicher Beschaffenheit instandgesetzt.
Bürgermeister Christoph Hopp ließ sich die neue Methode am Beispiel des
Rad- und Gehwegs entlang der Freiheitsstraße zwischen Großer Bruchstraße
und Ernst-Moritz-Arndt-Straße zeigen. Er sagte, es sei wichtig, unabhängig
von den Arbeiten an einer neuen Radverkehrskonzeption die bestehenden Wege
in einen gut nutzbaren Zustand zu bringen. Das neue Verfahren verringere
den Aufwand für die Städtischen Betriebe und verbessere zugleich die
Situation für alle, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.
An der Freiheitsstraße wurden rund 1300 Quadratmeter Oberfläche saniert.
Die Kosten für die Neugestaltung liegen bei 73.000 Euro.
Als nächste größere Maßnahme steht die Rad- und Fußwegverbindung entlang
der Viersener / Dülkener Straße zwischen Viersen und Dülken auf dem
Programm. Die Stadt wird diese wichtige Verbindung zwischen Aachener Weg
und Ortseingang Dülken in einen guten und komfortablen Zustand versetzen.
Für die weitere Pflege und Unterhaltung wird dann der Landesbetrieb
Straßen NRW zuständig sein. Der trägt die Baulast für die Landesstraße L29
einschließlich der Nebenanlagen, für die zwischenzeitlich vorübergehend
die Stadt verantwortlich war.
Hinweis an die Redaktionen: Das anliegende Bild ist frei zur
redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dieser Medien-Information
bei Nennung des Urhebervermerks „Foto: Stadt Viersen“. Es zeigt (von
links) Bürgermeister Christoph Hopp und Technische Beigeordnete Susanne
Fritzsche bei dem Ortstermin an der Freiheitsstraße mit den Städtischen
Betrieben.
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