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Betreff: Pressemitteilung - Zentrale Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht im Rathaus an der Volme
Zentrale Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht im Rathaus an der Volme
2. November 2026 - "Gegen das Vergessen - für ein friedvolles Miteinander" - unter diesem Leitgedanken lädt die Stadt Hagen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur zentralen Gedenkveranstaltung anlässlich des 88. Jahrestages der Novemberpogrome von 1938 am Montag, 9. November, um 13 Uhr in den Ratssaal im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, ein.
Verantwortlich für die Organisation und Umsetzung der Gedenkveranstaltung sind der Fachbereich des Oberbürgermeisters der Stadt Hagen, der Arbeitskreis Gedenk- und Erinnerungskultur der Stadt Hagen, zahlreiche Hagener Schulen, die Jüdische Gemeinde Hagen und Umgebung sowie weitere Institutionen und Initiativen. Gemeinsam erinnern die Beteiligten an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Erinnerung an die Vergangenheit, sondern auch die Frage, welche Verantwortung sich daraus für das gesellschaftliche Zusammenleben heute ergibt.
Vielfältige Beiträge aus der Stadtgesellschaft
Oberbürgermeister Dennis Rehbein eröffnet die Veranstaltung mit einer Begrüßung. Weitere Beiträge gestalten Hagay Feldheim, Leiter der Jüdischen Gemeinde Hagen und Umgebung, sowie Rudolf Damm von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung. Schülerinnen und Schüler verschiedener Hagener Schulen setzen sich in eigenen Beiträgen mit der Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung, mit Ausgrenzung und Antisemitismus sowie mit der Bedeutung von Menschlichkeit und demokratischem Zusammenleben auseinander. Theaterbeiträge, künstlerische Darbietungen und musikalische Elemente ergänzen das Programm. Beteiligt sind zahlreiche Hagener Schulen.
Das musikalische Rahmenprogramm gestalten Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Hagen und Umgebung. Zu hören sind das traditionelle "Kol Nidre", Werke des Komponisten Dmitri Schostakowitsch sowie das Lied "Eli Eli" nach einem Gedicht der jüdischen Widerstandskämpferin Hannah Szenes. Im Anschluss an die Veranstaltung sind alle Teilnehmenden eingeladen, sich einer Menschenkette um die Hagener Synagoge anzuschließen. Der Eintritt zur Gedenkveranstaltung ist kostenlos.
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