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Betreff: Presseinformation der Stadt Nettetal: Nettetal sagt „dafür!“ – Interkulturelle Woche mit großer Resonanz / Vielfältiges Programm begeistert zahlreiche Besucherinnen und Besucher

Pressedienst der Stadt Nettetal ------------------------------------------------------------ Nettetal sagt „dafür!“ – Interkulturelle Woche mit großer Resonanz / Vielfältiges Programm begeistert zahlreiche Besucherinnen und Besucher Nettetal (16. Oktober 2026) Unter dem Motto „dafür!“ fand vom 27. September bis zum 4. Oktober 2026 die Interkulturelle Woche in Nettetal statt. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Kultur, Begegnung, Information und gemeinsamem Engagement setzte die Stadt ein deutliches Zeichen für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Besonders erfreulich war die große Resonanz: Zahlreiche Veranstaltungen waren bis auf den letzten Platz besetzt und zeigten, wie groß das Interesse an interkulturellen Begegnungen in Nettetal ist. Bereits die Lesung mit dem Autor Samer Al Najjar in der Alten Fabrik in Kaldenkirchen bildete einen eindrucksvollen Auftakt. Auch am Werner-Jaeger-Gymnasium stellte der Autor seine Geschichte vor und kam in einer voll besetzten Mensa mit den Schülerinnen und Schülern aller zehnten Klassen ins Gespräch. Ein weiterer Höhepunkt war „Jüüte slamen – dafür!“ im Parkstübchen. Die Beiträge zum diesjährigen Motto begeisterten das Publikum. Der Andrang war so groß, dass die Plätze im ausgebuchten Parkstübchen nicht ausreichten und einige Gäste die Veranstaltung von draußen verfolgten. Großen Zuspruch fand auch das Ehrenamts-Speed-Dating, bei dem Interessierte und engagierte Organisationen unkompliziert miteinander ins Gespräch kamen. Die Veranstaltung zeigte, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sich ehrenamtlich in Nettetal einzubringen. Ein besonderes Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt setzten der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) und die Gesamtschule Nettetal am Donnerstag, 1. Oktober, mit einem gemeinsamen Flashmob in der Ludbach-Passage. Unter dem Motto „Wir sind bunt! Wir sind viele! Wir sind Nettetal!“ machten die Beteiligten deutlich, wofür die Interkulturelle Woche steht: für eine vielfältige Stadtgesellschaft, in der alle Menschen ihren Platz haben. Die Aktion brachte diese Botschaft mitten in die Öffentlichkeit. Zu den Höhepunkten zählte außerdem die Eröffnung der Fotoausstellung „Wir sind Nettetal – Unsere Geschichten. Unsere Heimat.“ im voll besetzten Rathaus. Das große Interesse unterstrich die Bedeutung der persönlichen Geschichten und vielfältigen Lebenswege, die die Nettetaler Stadtgesellschaft prägen. Auch die Auseinandersetzung mit Geschichte, Flucht und Erinnerung hatte einen festen Platz im Programm. Bei einer Führung durch Kaldenkirchen erinnerte Julietta Breuer an das Schicksal jüdischer Kinder. Die Amnesty-International-Gruppe Kempen-Nettetal gestaltete in der Alten Kirche Lobberich die bewegende Veranstaltung „Todesursache: Flucht“. Gemeinsam mit weiteren Vortragenden wurden die Namen und Schicksale von Menschen verlesen, die auf der Flucht nach Europa ihr Leben verloren haben. Persönliche Lebensgeschichten, Gedichte und die musikalische Begleitung durch vier Musikerinnen verliehen dem Gedenken einen besonders eindringlichen Rahmen. Eine Friedhofsführung mit Ewald Meier eröffnete weitere Perspektiven auf unterschiedliche Bestattungskulturen. Sie führte unter anderem zum muslimischen Bestattungsort auf dem Friedhof an der Straße Zur Quelle in Kaldenkirchen. Dass interkulturelle Begegnung auch Freude, Bewegung und gemeinsames Erleben bedeutet, zeigte das Fest der Kulturen. Tanzlehrer Ulrich Knie brachte die Gäste in Bewegung, während das KIMMBO mit einem Bastelangebot insbesondere die jüngeren Besucherinnen und Besucher ansprach. Auch der Erntedankgottesdienst mit rund 500 Teilnehmenden verdeutlichte die große Beteiligung an den Veranstaltungen der Interkulturellen Woche. Musik, gemeinsames Gebet und ehrenamtliches Engagement ergänzten das Programm. Beim „Singen für den Frieden“ und beim Gebet „15 Minuten für den Frieden“ in der Alten Kirche stand der Wunsch nach Frieden im Mittelpunkt. Die Veranstaltung „Ehrenamt verbindet – Begegnung, Sprache und Teilhabe“ im Haus Maria Helferin zeigte unterschiedliche Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements auf. Der Tag der offenen Moschee bot zudem Einblicke in das muslimische Gemeindeleben und Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. Den Abschluss bildete das interreligiöse Gebet, das gemeinsam mit dem Imam der Güzel-Camii-Moschee sowie Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche gestaltet wurde. Es setzte ein weiteres Zeichen für den Dialog zwischen den Religionen und ein friedliches Zusammenleben. Das Motto „dafür!“ zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Woche. Statt ausschließlich gegen Ausgrenzung und Vorurteile Stellung zu beziehen, rückte es die Werte in den Mittelpunkt, für die sich Menschen gemeinsam einsetzen: Offenheit, gegenseitiger Respekt, gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenhalt. Bürgermeister Christian Küsters bedankt sich im Namen der Stadt Nettetal herzlich bei allen Vereinen, Initiativen, Religionsgemeinschaften, Einrichtungen und ehrenamtlich Engagierten, die mit ihren Ideen und ihrem Einsatz die Interkulturelle Woche ermöglicht haben. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die die Veranstaltungen mit Leben gefüllt haben. Die große Resonanz hat einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert die Interkulturelle Woche im gesellschaftlichen Leben Nettetals einnimmt. Das diesjährige Motto „dafür!“ steht dabei für ein Anliegen, das weit über die Veranstaltungswoche hinausreicht: eine Stadtgesellschaft, die Vielfalt als Bereicherung versteht und von gegenseitigem Respekt und Zusammenhalt getragen wird. Fotos: Stadt Nettetal Mit

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