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Betreff: Entwurf für Doppelhaushalt 2027/2028 eingebracht
Aktuelle Informationen: / Stadt Mönchengladbach / 14. Oktober 2026, / Entwurf für Doppelhaushalt 2027/2028 eingebracht / Finanzielle Lage hoch angespannt I Stadt plant rund eine Milliarde Euro für Investitionen in den kommenden fünf Jahren I Keine Steuererhöhungen vorgesehen / Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtdirektor und -kämmerer Michael Heck haben in der Ratssitzung am 14. Oktober den Haushaltsentwurf 2027/2028 eingebracht. Damit beginnen die politischen Beratungen. Im Dezember soll der Rat den Doppelhaushalt beschließen. Schwerpunkte sind Bildung, Wohnungsbau, Strukturwandel und Sicherheit. / „Wir erhöhen keine Steuern und planen in den kommenden fünf Jahren Investitionen von rund einer Milliarde Euro. Einen Kahlschlag im Sozialen, im Sport und in der Kultur wird es nicht geben. Wir setzen klare Schwerpunkte bei Bildung, Wohnungsbau, Strukturwandel und Sicherheit. Damit Mönchengladbach eine Stadt bleibt, in der Menschen gerne leben und gute Chancen haben“, betonte Heinrichs in seiner Haushaltsrede. / Für die Schulen sieht der Entwurf insgesamt rund 270 Millionen Euro vor. Damit sollen zusätzliche Räume entstehen sowie Gebäude, Toiletten und Schulhöfe modernisiert werden. Die Gesamtschule Breite Straße ist mit 129 Millionen Euro eingeplant. Weitere Vorhaben betreffen den Wohnungsbau, neue Gewerbegebiete und die Ausstattung von Feuerwehr und Ordnungsdienst. / Stadtdirektor und -kämmerer Michael Heck stellte die Eckdaten der Haushaltsplanung vor. Das Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit weist für 2027 ein Defizit von rund 134,2 Millionen Euro aus. Für 2028 liegt es bei rund 150,2 Millionen Euro. / Die finanzielle Lage der Stadt Mönchengladbach hat sich weiter verschärft. Mit der Einbringung des Doppelhaushalts 2027/2028 am 14. Oktober 2026 macht Stadtdirektor und -kämmerer Michael Heck die erheblichen finanziellen Herausforderungen deutlich, vor denen die Stadt steht. Aufgrund der hohen Defizite bedarf der Haushalt erstmals seit Jahren wieder der Genehmigung durch die Bezirksregierung Düsseldorf als zuständige Kommunalaufsichtsbehörde. / „Wir stehen vor einer äußerst schwierigen finanziellen Situation. Bereits bei der Aufstellung des Haushalts mussten wir die vorhandenen Mittel konsequent priorisieren und entscheiden, welche Bedarfe vorrangig berücksichtigt werden können. Dennoch ist es uns gelungen, einen Haushalt aufzustellen, der weiterhin wichtige Investitionen, Vorhaben und Leistungen ermöglicht – und das ohne Steuererhöhungen“, erklärt der Kämmerer. / Die erheblichen Defizite verschärfen zugleich die Verschuldungssituation der Stadt deutlich. Die notwendige Neuverschuldung belastet die kommunalen Handlungsspielräume zusätzlich und droht, die finanzielle Handlungsfähigkeit auch in den kommenden Jahren weiter einzuschränken. / Aus eigener Kraft wird Mönchengladbach diese Entwicklung nicht aufhalten können. Erforderlich ist ein gemeinsames Vorgehen von Bund, Land und Kommunen. Neben kurzfristig wirksamen finanziellen Hilfen müssen angekündigte Reformen greifen, um die strukturellen Ursachen der kommunalen Finanzkrise nachhaltig zu beseitigen. Gleichzeitig ist auch die Stadt selbst gefordert, ihre Konsolidierungsanstrengungen fortzusetzen und eigene Einsparpotenziale konsequent zu nutzen. / „Wir brauchen neben Soforthilfen von Bund und Land wirksame und strukturelle Reformen, zugleich aber auch eigene Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung. Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten. Die Kommunen können diese Krise nicht allein bewältigen. Wenn Städte ihre Aufgaben dauerhaft erfüllen und notwendige Investitionen in ihre Zukunft ermöglichen sollen, braucht es eine verlässliche finanzielle Grundlage“, betont der Kämmerer. / Die angespannte Finanzlage verlangt aus Sicht des Oberbürgermeisters klare Prioritäten: „Die nächsten Jahre verlangen schwierige Entscheidungen. Wir werden offen erklären, wo wir sparen und warum wir an anderer Stelle investieren“, so Heinrichs. / Der Entwurf des Haushaltsplans ist unter https://stadt.mg/hh2027 abrufbar. / Die Haushaltsreden von Michael Heck und Felix Heinrichs sind dieser Meldung beigefügt. / Diese Meldung im Browser anzeigen (https://www.presse-service.de/data.aspx/static/?ID=1229660.html) / Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: / Haushaltsrede 2027 Michael Heck / (https://www.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=328907) / Haushaltsrede 2027 Michael Heck / Haushaltsrede 2027 Felix Heinrichs / (https://www.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=328908) / Haushaltsrede 2027 Felix Heinrichs / Haushaltseinbringung 2027/2028 / © Stadt MG / (https://www.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=328915) / Felix Heinrichs, Michael Heck und Kämmereileiter Tim Thivessen stellten den Entwurf des Doppelhaushaltes 2027/2028 vor.©Stadt MG / Stadt Mönchengladbach / Stabsstelle Presse & Kommunikation / Rathaus Abtei - 41050 Mönchengladbach / Telefon (0 21 61) 25 20 81 (tel:00492161252081) / E-Mail: •••@••• (mailto:•••@•••) / (https://www.facebook.com/StadtMoenchengladbach) | (https://de.linkedin.com/company/stadt-moenchengladbach) | (https://www.youtube.com/channel/UCOzCmBzipwFapMKP9iYhieA) | (https://www.instagram.com/accounts/login/?next=/stadtmoenchengladbach/) | (https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb6aMaH8kyyIHLj2MI1K) / Sämtliche Texte können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht / werden, Belegexemplare sind willkommen. / Die Pressemitteilungen der Pressestelle / Stadt Mönchengladbach können Sie per / RSS-Feed (https://www.presse-service.de/rss.aspx?p=85&w=255&v=2) / oder als E-Mail-Abo auf / https://www.presse-service.de/ / beziehen. 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