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Presseinformationen der Stadt Gelsenkirchen
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03.11.2026
„Fixing The Boat – Finding Identity“
Medieneinladung des Netzwerks ‚Demokratieförderung an Gelsenkirchener Schulen‘ zur Eröffnung eines mobilen Escape Room
GE. Seit seiner Präsentation im März 2023 tourt der mobile Escape Room durch Deutschland und bringt neue Zugänge zu jüdischem Leben direkt in Schulen, Bildungseinrichtungen und Organisationen. Nun ist er in Gelsenkirchen angekommen: Das Netzwerk „Demokratieförderung an Gelsenkirchener Schulen“ hat das Projekt nach Gelsenkirchen geholt und Projekttage für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 10 initiiert und organisiert. Darüber hinaus steht der Escape Room an einem Tag pro Woche allen Interessierten der Gelsenkirchener Öffentlichkeit offen.Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit dem Netzwerk den mobilen Escape Room „Fixing The Boat – Finding Identity“ zu eröffnen, am
Donnerstag, 5. November 2026, um 16 Uhr im Kulturraum ‚die flora‘ Florastraße 26, Gelsenkirchen.
Was bedeutet jüdische Identität heute? Wie vielfältig ist jüdisches Leben? Und welche Bilder und Vorstellungen beeinflussen unseren Blick darauf?Mit „Fixing The Boat – Finding Identity“ werden diese Fragen nicht nur diskutiert, sondern spielerisch, interaktiv und ganz unmittelbar erfahrbar. Das Modellprojekt von SABRA ist das erste Escape-Room-Game in Europa, das sich auf innovative Weise mit jüdischem Leben, Identitäten und gesellschaftlichen Perspektiven auseinandersetzt.
Bei der Eröffnung soll neugierig macht werden, Einblicke gegeben und das Gespräch gesucht werden: Neben einer kurzen Vorstellung des Projekts und der Projekttage kann der Escape Room kennengelernt, erste Eindrücke gesammelt und sich mit den Projektpartnerinnen und -partnern ausgetauscht werden.
Das Netzwerk „Demokratieförderung an Gelsenkirchener Schulen“ freut sich darauf, diesen besonderen Bildungs- und Begegnungsort gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus jüdischem Leben, Schule, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft zu eröffnen – und damit einen Raum für Begegnung, Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen zu schaffen.
Medienanmeldungen bitte an •••@••• (•••@•••)
03.11.2026
Erkenntnisse und Fragezeichen
Neue Publikation des Instituts für Stadtgeschichte zur Geschichte des Nationalsozialismus Gelsenkirchens erschienen
GE. Unter der Überschrift „Erkenntnisse und Fragezeichen. Neue Forschungen zum Nationalsozialismus in Gelsenkirchen“ präsentiert das Institut für Stadtgeschichte den Band 24 seiner erfolgreichen Schriftenreihe. Der Sammelband präsentiert vierzehn Beiträge aus einem Citizen-Science-Projekt und von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Untersucht werden unter anderem die Rolle von Verwaltungs-, Schul- und Polizeibeamten im NS-Regime oder die Endphasenverbrechen in Gelsenkirchen. Einige Autorinnen und Autoren hinterfragen bislang als „erforscht“ Geglaubtes. Andere eröffnen den Leserinnen und Lesern neue Perspektiven auf „vergessene“ und wenig beachtete Opfergruppen und deren bewegende Schicksale. Mit der Publikation konnte das ISG einige der Leerstellen zur Geschichte Gelsenkirchens im Nationalsozialismus schließen – Der Band macht zugleich auf weitere offene Fragen aufmerksam.
Anlage: Foto der Publikation
Anhang
PI0311 - Erkenntnisse und Fragezeichen - Publikation neu erschienen 30-10-2026Neuerscheinung: Erkenntnisse und Fragezeichen (https://secure.gelsenkirchen.de/scoop/api/anhang.ashx?id=17101&c=d59e573e-d1c0-4619-bef8-c9ed4294dff8)
03.11.2026
Fotowettbewerb „Dat is Schalke! Zeig uns Deine Schätze“
Jetzt bis zum 30. November teilnehmen
GE. Der erste Fotowettbewerb des Quartiersladens Schalke ist gestartet. Getreu dem Motto „Dat is Schalke! Zeig uns Deine Schätze!“ werden Motive gesucht, die Menschen in Schalke schätzen. Situationen, die Kraft geben, Orte, die man empfiehlt. Hierbei ist es egal, ob es sich um einen Eindruck aus dem öffentlichen Raum oder zum Beispiel dem eigenen Wohnzimmer handelt.
Teilnahmebedingungen
Die Fotos können bis einschließlich 30. November 2026 über die Seite www.gelsenkirchen.de/schalke-fotowettbewerb hochgeladen werden. Unter diesem Link finden Sie auch die Teilnahmebedingungen, Datenschutzhinweise und weitere Informationen. Mitmachen können alle Menschen mit Bezug zum Stadtteil ab 18 Jahren. Analoge Bilder können nicht berücksichtigt werden. Falls Menschen erkennbar sind, müssen diese mit der Einreichung und Veröffentlichung einverstanden sein.
Motive für einen Jahreskalender
Unter allen eingesendeten Fotos werden dreizehn Motive für einen Jahreskalender ausgewählt. Die Abstimmung erfolgt beim diesjährigen Winterfest vom Quartiersladen Schalke (3. Dezember) durch die Besucherinnen und Besucher. Die Bekanntgabe der Gewinnermotive und die Übergabe der Preise findet direkt am Veranstaltungstag statt.
Team des Quartiersladens kann für Rückfragen und weitere Informationen gerne kontaktiert werden.
KontaktQuartiersladen SchalkeTelefon: 0209 / 15550340E-Mail: •••@••• (•••@•••)
www.gelsenkirchen.de/schalke-fotowettbewerb (http://www.gelsenkirchen.de/schalke-fotowettbewerb)
03.11.2026
TRIMET senkt CO₂-Emissionen am Standort Gelsenkirchen um 25 Prozent
Neue Gasleitung ermöglicht klimafreundlichere Energieversorgung des Recyclingwerks
GE. Ein wichtiger Schritt für eine zukunftsfähige Industrie in Gelsenkirchen: Die TRIMET Aluminium SE hat die Energieversorgung ihres Recyclingwerks im Stadthafen auf wasserstoffreiches Industriegas umgestellt. Durch den Einsatz von Kokereigas aus dem benachbarten Bottrop kann das Unternehmen seine direkten CO₂-Emissionen am Standort um rund 4.000 Tonnen jährlich reduzieren. Das entspricht etwa einem Viertel der bisherigen Emissionen. Die neue Energieversorgung wurde heute offiziell in Betrieb genommen.
„Eine starke heimische Industrie braucht eine leistungsfähige Grundstoffproduktion. Aluminium spielt dabei eine wichtige Rolle. Umso wichtiger ist es, diesen Werkstoff hierzulande wettbewerbsfähig und klimaschonend herzustellen“, sagt Dr. Andreas Lützerath, Mitglied des Vorstands der Trimet Aluminium SE. „Dazu müssen wir die Möglichkeiten unserer Industriestandorte konsequent nutzen. Mit dem Einsatz von Industriegas schaffen wir Synergien, schonen Ressourcen und vermeiden Emissionen.“
Das Kokereigas entsteht bei der Koksherstellung im Werk von ArcelorMittal in Bottrop und enthält mehr als 60 Prozent Wasserstoff. TRIMET bezieht den Energieträger von Uniper Energy Sales und nutzt ihn zur Erzeugung der Prozesswärme für die Schmelzöfen. Für den Transport kann weitgehend die bestehende Gasinfrastruktur genutzt werden. Lediglich für den Anschluss des Recyclingwerks im Gelsenkirchener Stadthafen war eine rund 700 Meter lange neue Versorgungsleitung erforderlich.
Wirtschaftsstandort im Wandel
Auch aus Sicht der städtischen Wirtschaftsförderung ist das Vorhaben ein wichtiges Signal für den Industriestandort Gelsenkirchen. Die Umstellung der Energieversorgung ist Teil einer umfassenden Modernisierung des Recyclingwerks, das TRIMET in den vergangenen drei Jahren erweitert und technisch weiterentwickelt hat. Die jährliche Produktionskapazität wurde dabei um rund 20 Prozent auf 70.000 Tonnen Recyclingaluminium gesteigert.
„Die Investitionen von TRIMET zeigen, wie sich industrielle Produktion und Klimaschutz miteinander verbinden lassen. Für Gelsenkirchen ist es wichtig, dass Unternehmen ihre Standorte weiterentwickeln, in moderne Technologien investieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Nutzung vorhandener industrieller Ressourcen und Infrastrukturen bietet dafür große Chancen. Solche Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandorts“, sagt
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Signatur und persönliche Kontaktdaten wurden ausgeblendet.