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Betreff: Pressemitteilung Kreis Wesel: Winterdienst auf den Kreisstraßen des Kreises Wesel
Wesel, 27.10.2026
Winterdienst auf den Kreisstraßen des Kreises Wesel
Damit die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer auch in der kalten
Jahreszeit sicher ans Ziel kommen, ist der Bauhof des Kreises Wesel auf
alle Wetterlagen gut vorbereitet. Auf insgesamt 192 Kilometer Fahrbahn und
183 Kilometer Radweg ist der Kreis Wesel für den Winterdienst auf den
Kreisstraßen des Kreises Wesel zuständig.
Hierfür stehen dem Kreisbauhof 20 einsatzbereite Mitarbeitende, sechs
speziell ausgerüstete Fahrzeuge, 60.000 Liter Sole und 400 Tonnen
Streusalz zur Verfügung. In einem gemeinsamen Notlager mit der Stadt Wesel
befinden sich zudem weitere 600 Tonnen Streusalz.
Jens Kampen, Leiter des Kreisbauhofs: „Unsere Mitarbeitenden sorgen mit
großen Engagement und persönlichem Einsatz für freie Fahrt auf unseren
Kreisstraßen und das von Bocholt bis Dinslaken und Kalkar bis hinunter
nach Moers. Egal ob Weihnachten, Silvester oder Neujahr: Die
Mitarbeitenden des Kreisbauhofes stehen rund um die Uhr mit sechs
Fahrzeugen parat, um den Winterdienst auf unseren Kreisstraßen
sicherzustellen. Hierfür beginnen sie bei entsprechender Witterung ab 3
Uhr mit den Streu- und Räumfahrten, um die Fahrbahnen vor dem
Berufsverkehr sicher befahrbar zu halten. Bei sogenannten Großwetterlagen
erfolgt der Streu- und Räumeinsatz rund um die Uhr. Natürlich muss sich
aber auch jeder Verkehrsteilnehmer und jede Verkehrsteilnehmerin auf die
jeweiligen Witterungsverhältnisse einstellen und entsprechend verhalten.“
Bei den Streueinsätzen wird systematisch nach definierten
Dringlichkeitsstufen vorgegangen. Hierbei werden unter anderem besondere
Gefahrenstellen und besondere Verkehre, wie z.B. der Schülerverkehr,
berücksichtigt und so geplant, dass zusätzliche Winterdienst-Fahrten
möglichst vermieden werden.
Bei den Streueinsätzen kommt ein leistungsstarkes Feuchtsalz zum Einsatz,
einem Gemisch aus 70 Prozent Streusalz und 30 Prozent
Natriumchloridlösung. Dadurch haftet das Salz besser auf der Straße und
wird nicht so leicht weggeweht. Außerdem löst sich das angefeuchtete Salz
schneller auf und kann so seine Wirkung schneller entfalten. Hierbei
behält der Kreis Wesel auch die Umwelt im Blick. Getreu der Devise „so
wenig wie möglich aber so viel wie nötig“ wird die Streumenge den
vorliegenden örtlichen Gegebenheiten jeweils individuell angepasst.
Dadurch werden die Auswirkungen für die Umwelt auf ein Minimum reduziert.
Der Kreis Wesel arbeitet interkommunal mit einer Vielzahl an Kommunen,
Kreisen und Straßen NRW im Winterdienst zusammen. Im Regelfall ist hierbei
ein Streckentausch zum gegenseitigen Vorteil vereinbart.
Bei aller guten Vorbereitung ist aber auch klar, dass der Kreisbauhof
nicht alle Wetterlagen beherrschen kann.
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