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Betreff: Informationsdienst der Stadt Witten am MIttwoch, 16. September 2026
Vorfreude auf neue Ruhrblicke: Bauarbeiten fürs Ruhrfenster Mühlengraben starten
Die Vorfreude wächst: Am 21. September beginnen die Bauarbeiten für das Ruhrfenster Mühlengraben – mit seinen Wegeverbindungen und Aufenthaltsbereichen an der Ruhr. Bereits in dieser Woche laufen erste Aufräumarbeiten und vorbereitende Maßnahmen für die Baustelleneinrichtung.
Mit dem Projekt zur IGA 2027 in Witten (www.witten.de/iga2027) entsteht Schritt für Schritt ein attraktiver neuer Bereich an der Ruhr, der künftig zum Spazieren, Verweilen und Entdecken einlädt. Neue Wege, eine Aussichtsterrasse, eine Fußgängerrampe zum Mühlengraben sowie eine Aussichtsplattform mit besonderem Blick auf die Ruhr werden das Umfeld nachhaltig aufwerten.
Die Arbeiten, für die die Firma Benning den Auftrag erhalten hat, sind eine Investition in die Zukunft von „Witten an der Ruhr“: Die reinen Baukosten für das Projekt, das ganz neue Perspektiven auf Fluss und Landschaft eröffnet, belaufen sich auf rund 1,15 Millionen Euro brutto.
Drei Bauabschnitte führen zum neuen Ruhrerlebnis
· Im ersten Bauabschnitt stehen die Zuwegung und die Treppe zur Ruhr, die neue Aussichtsterrasse an der Ruhr sowie Baumpflanzungen und die abschließende Raseneinsaat auf dem Programm. Die Fertigstellung dieses Abschnitts ist für Ende 2026 vorgesehen.
Für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie weitere Verkehrsteilnehmende sollen die Beeinträchtigungen in diesem Bereich möglichst gering bleiben. Entlang des Ruhrdeichs wird lediglich ein Bauzaun neben dem Radweg erforderlich sein. Da keine kreuzenden Baustellenverkehre vorgesehen sind, bleibt die Durchfahrt grundsätzlich möglich.
· Der zweite Bauabschnitt soll voraussichtlich Anfang 2027 beginnen. Schwerpunkt ist der Bau der Fußgängerrampe hinunter zum Mühlengraben. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sind hierfür umfangreiche und anspruchsvolle Bodenarbeiten erforderlich.
Die notwendigen Absperrungen im Bereich der Straße Am Mühlengraben werden derzeit noch abgestimmt. Eine vollständige Sperrung der Straße ist nicht vorgesehen, da über diesen Bereich weiterhin der Lkw-Verkehr in Richtung Sprockhöveler Straße abgewickelt werden muss. Daher wird – sofern erforderlich – mit Teilsperrungen gearbeitet.
· Im dritten Bauabschnitt entstehen die weiteren Wegeverbindungen sowie die besondere Aussichtsplattform mit dem geplanten „Ruhrfenster“. Dieser Abschnitt wird bewusst zuletzt umgesetzt, da die Fläche während der Bauzeit zunächst als Baulager und Baustelleneinrichtungsfläche benötigt wird.
Die Gesamtfertigstellung des Projekts wird derzeit für April 2027 angepeilt. Ein detaillierter Bauzeitenplan wird aktuell erstellt.
Bilder im Kopf: So soll es werden
Am Ruhrdeich entlang, in der Höhe der Mühlengrabenmündung, bietet eine neue Treppen‐ und Rampenanlage einen neuen, bequemen Zugang auf die ca. 2 Meter tiefer liegende Auenwiese. Besuchende können die Treppe mit 12 Stufen oder die Rampe als barrierearmer Zugang mit einem Gefälle von 6,6 % nutzen. Ein einseitiger Handlauf bietet einen sicheren Halt.
Zwischen dem Zugang und dem Fahrradweg entlang des Ruhrdeichs bietet eine kleine Pflasterfläche mit 10 Fahrradstellplätzen eine Möglichkeit für das Abstellen der Fahrräder oder ähnlicher Vehikel.
Unterhalb des Ruhrdeichs führt ein ca. 2 Meter breiter asphaltierter Weg die Besucher direkt zum Ruhrufer. Der Weg wird beidseitig mit Pflastersteinen eingefasst.
Der Weg führt direkt zu der neuen, knapp 230 Quadratmeter großen Aussichtsterrasse, der neuen RuhrTerrasse. Die Terrasse fügt sich sanft in die vorhandene Ufertopographie ein. Die vorhandenen Böschungen formen sich zu zwei Platzflächen, die mit ca. 1 Meter breiten und ca. 47 Zentimeter hohen Betonsitzblöcken begrenzt werden. Zwischen den Blöcken bieten 3 Meter breite Treppenanlagen einen bequemen Zugang bis zum Ruhrufer. Die Uferlinie wird nicht verändert. Wasserbausteine – also Steinschüttungen, die auch als Uferbefestigung dienen – bilden den Übergang zwischen den vorhandenen Uferbereichen und der RuhrTerrasse.
Möglichst geringe Einschränkungen während der Bauzeit
Welche Absperrungen während der einzelnen Bauphasen notwendig werden, wird im weiteren Bauverlauf fortlaufend mit dem Ordnungsamt der Stadt abgestimmt. Damit soll gewährleistet werden, dass die Arbeiten sicher durchgeführt werden können und gleichzeitig die Auswirkungen auf den Verkehr und die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich bleiben.
(lk)