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Betreff: Presseinformation der Stadt Nettetal: Ministerin Verena Schäffer besucht GGS Kaldenkirchen / OGS-Erweiterungsbau schafft moderne Räume für Betreuung, Lernen und Begegnung
Pressedienst der Stadt Nettetal
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Ministerin Verena Schäffer besucht GGS Kaldenkirchen / OGS-Erweiterungsbau
schafft moderne Räume für Betreuung, Lernen und Begegnung
Nettetal (21. September 2026)
Besonderen Besuch empfing die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Kaldenkirchen
am 11. September: Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für
Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen, informierte sich über den neuen Erweiterungsbau der
Offenen Ganztagsschule (OGS) und nahm sich viel Zeit für die Schülerinnen
und Schüler.
Für einen herzlichen Empfang hatten die Kinder gemeinsam mit der
Schulgemeinschaft gesorgt. Eine Kinder-Cocktail-Bar, eine Candy-Bar und
selbst gebackener Kuchen gehörten dazu. Beim anschließenden Rundgang durch
den Neubau kam die Ministerin mit den Kindern ins Gespräch und erhielt
einen Einblick in das vielfältige Schulleben.
Durch die neuen Räumlichkeiten führten neben Bürgermeister Christian
Küsters auch Schulleiterin Anne Peeters und OGS-Leiterin Karin Scheulen.
Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter der Politik, der
Stadtverwaltung und des NetteBetriebs.
„Die OGS ist ein Ort des Tobens, Spielens, Experimentierens, Lernens und
Freuens. Wir freuen uns sehr über den Anbau und die neuen Möglichkeiten
für unsere Kinder“, sagte Anne Peeters.
Auch Ministerin Schäffer zeigte sich beeindruckt: Sie betonte, wie wichtig
der Offene Ganztag für Kinder und Familien sei, und lobte das Engagement
in Nettetal. „Kompliment, welche tolle Arbeit hier in Nettetal im
Zusammenspiel zwischen vielen Protagonistinnen und Protagonisten geleistet
wurde“, so Schäffer. Besonders positiv bewertete sie auch die
energieeffiziente Bauweise.
Rund 2,6 Millionen Euro für die OGS
Mit dem zweigeschossigen Erweiterungsbau schafft die Stadt Nettetal
zusätzliche moderne Räume für die Betreuung. Entstanden sind vier
OGS-Haupträume mit jeweils rund 74 Quadratmetern. Insgesamt verfügt das
Gebäude künftig über rund 675 Quadratmeter Nutzfläche, davon 452
Quadratmeter im Neubau.
„Rund 2,6 Millionen Euro sind eine große Summe – vor allem aber sind sie
eine Investition in unsere Kinder und damit in die Zukunft unserer Stadt“,
betonte Bürgermeister Christian Küsters. Schule sei längst mehr als ein
Ort des Unterrichts: „Sie ist ein wesentlicher Lebensraum für unsere
Kinder.“
Ein besonderes Element des Neubaus ist die kindgerecht gestaltete Küche.
Dort können künftig Koch- und Back-AGs stattfinden. Die Kinder lernen
dabei nicht nur den Umgang mit Lebensmitteln, sondern können selbstständig
arbeiten, Verantwortung übernehmen und ganz praktische Alltagskompetenzen
entwickeln. „Viele Dinge, die früher ganz selbstverständlich zu Hause
vermittelt wurden, kommen heute im Familienalltag manchmal zu kurz“,
erklärt Peeters. „Umso wichtiger ist es, den Kindern solche Erfahrungen in
der OGS zu ermöglichen.“
Nachhaltig und barrierefrei
Der Neubau fügt sich mit seiner Klinkerfassade und den
Zinkblechabdeckungen in den bestehenden Schulkomplex ein. Das Flachdach
wird extensiv begrünt. Eine Wärmepumpe und eine raumlufttechnische Anlage
sorgen für einen zeitgemäßen energetischen Standard. Eine
Photovoltaikanlage wurde geprüft, konnte aufgrund der Gebäudeausrichtung
und des vorhandenen Baumbestands jedoch nicht umgesetzt werden. Auch die
Barrierefreiheit wurde berücksichtigt: Ein Aufzug und ein
behindertengerechtes WC ermöglichen die uneingeschränkte Nutzung des
Gebäudes.
Das Außengelände wurde ebenfalls neu gestaltet. Feldahorn, Hainbuchen,
Robinienpfosten sowie ein Totholzzaun mit Insektenhotel schaffen naturnahe
Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsbereiche. Eine Versickerungsmulde trägt
zudem dazu bei, das Gelände besser vor Starkregen zu schützen. Auch der
Gladiolenweg und die Verbindung zur Turnhalle werden neu gestaltet
beziehungsweise wiederhergestellt.
Geplant wurde der Erweiterungsbau von Kotschate Architekten aus Nettetal.
Die Außenanlagen stammen aus der Planung von Hermanns
Landschaftsarchitektur aus Schwalmtal. Die Übergabe an die Nutzer ist für
Anfang Oktober vorgesehen. Dann sollen die neuen Räume mit Leben gefüllt
werden
Mit dem Erweiterungsbau investiert die Stadt Nettetal damit nicht nur in
zusätzliche OGS-Plätze, sondern in einen modernen Lern- und Lebensraum,
der sich konsequent an den Bedürfnissen der Kinder orientiert.
Fotos: Stadt Nettetal
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