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Von: Redaktion Witten
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Betreff: Informationsdienst der Stadt Witten am Montag, 7. September 2026
"How to become a sweet potato": Fritten-Buden-Show über Antirassismus und Allyship in Witten
Besichtigung des Helenenturms am 13. September
Einladung zur Ratssitzung am 14. September
Gleisbauarbeiten der BoGeStra: Beeinträchtigungen auf der Herbeder Straße
Sollten Sie keinen städtischen Informationsdienst per E-Mail wünschen, antworten Sie bitte auf diese
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"How to become a sweet potato": Fritten-Buden-Show über Antirassismus und Allyship in Witten
Am 11. September um 19 Uhr macht "How to become a sweet potato - Eine Fritten-Buden-Show über Antirassismus und Allyship" auf dem Vorplatz des B63 (Bahnhofstrasse 63) in Witten Station. Damit folgt Witten auf den Auftakt am 28. August in Bochum sowie die Aufführungen am 5. September um 19 Uhr auf dem Nordmarkt in Dortmund und am 6. September um 18 Uhr in dem Missundehof in Dortmund.
Das Kulturforum Witten AöR unterstützt das Projekt im Rahmen der Kulturförderung. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kunst als Raum für Empowerment und gesellschaftliche Veränderung
Was passiert, wenn eine Frittenbude zum Treffpunkt für migrantische und diasporische Perspektiven wird? Selma und Alper haben die Schnauze voll von Rassismus und servieren nicht nur Süßkartoffelpommes, sondern auch Story Times aus dem Ruhrgebiet. Host des Abends ist Arman Marvani alias "Dein Couseng", der migrantische und diasporische Gäst empfängt. Die Bude wird zum Treffpunkt für Migras, Allies und alle, die es werden wollen.
Das künstlerische Programm verbindet Performance, Musik und Diskurs in einem offenen Showformat. Regisseur Philip Gregor Grüneberg und Dramaturgin Aylin Kreckel bringen dafür ein interkulturelles Team aus Nordrhein-Westfalen zusammen. Im Mittelpunkt stehen Empowerment, Allyship und gesellschaftliche Transformation.
Für die Kulturförderung des Kulturforums Witten ist der diversitätsorientierte Ansatz des Projekts besonders wichtig. "How to become a sweet potato" bringt unterschiedliche Lebensrealitäten und Perspektiven in den öffentlichen Raum und schafft dort niedrigschwellige Zugänge zu Kunst, Austausch und gesellschaftlicher Teilhabe.
Die Förderung knüpft zugleich an eine frühere Zusammenarbeit an: Philip Gregor Grüneberg realisierte 2025 gemeinsam mit Fatma Yavaş die Intervention "NAZAR - Mach kein Auge" vor dem Saalbau Witten. Das transkulturelle und rassismuskritische Performance- und Installationsprojekt setzte sich mit Diversität, Teilhabe und intersektionalen Perspektiven auseinander.
Mit "How to become a sweet potato" wird dieser Ansatz konsequent weiterentwickelt und zugleich die diversitätsorientierte Öffnung der Kulturförderung in Witten gestärkt. Das Projekt macht unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven sichtbar, schafft Begegnungen und erschließt neue Zugänge zu Kunst und Kultur.
Künstlerisches Team
Performance: Selma Lou Haß, Alper Adem Yilmaz | Host: Arman Marvani | Künstlerische Leitung: Philip Gregor Grüneberg | Dramaturgie, Produktionsleitung: Aylin Kreckel | Ausstattung: Andrea Barba | Food Truck Paintings & Grafikdesign: Gizem Erdem | Öffentlichkeitsarbeit: studio flitzi | Technik: Nico Gattner | Projektassistenz: Maedeh Mirzaei | Awareness: Kathi Zathü & Scherwin Hosseini | Sweet Potato Fries & Dips: Pippo | Gäst:innen: Sema Kurschunlu, Batıkağan Pulat, Eymen Nahali, Aylin Oğuş und weitere
Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Landesbüro Freie Darstellende Künste, Fonds Soziokultur aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien NRW, KULTURsekretariat Wuppertal, Kulturforum Witten, Kulturbüro der Stadt Dortmund und der Stadt Bochum. In Kooperation mit artscenico e. V., Das Schaubüdchen, Gemischte Tüte des Stadtteilschule e. V., IFAK e. V., Wohnküche und dem Theater im Depot.
(KuFo)