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Betreff: Pressemeldung: Bundesweiter Warntag: Probealarm am 10. September in Bonn
Pressemitteilung:
Bundesweiter Warntag: Probealarm am 10. September in Bonn
07.09.2026
Die Bundesstadt Bonn beteiligt sich am bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September 2026. Dabei werden um 11 Uhr die verschiedenen Warnkonzepte im gesamten Stadtgebiet getestet.
Bei der bundesweiten Aktion überprüft die städtische Berufsfeuerwehr unter anderem die 57 Sirenen auf ihre Funktionsfähigkeit. Ziel ist es außerdem, den Bürger*innen die Bedeutung der Signale in Erinnerung zu rufen.
Sirenenalarmierung
Beim Probealarm ertönt zunächst eine Minute lang ein ununterbrochener Heulton, der im Ernstfall für "Entwarnung" steht. Nach einer fünfminütigen Pause folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. Dieses Signal weist im Ernstfall auf eine Gefahrenlage hin. Abschließend ertönt nach einer weiteren fünfminütigen Pause wieder der gleichbleibende Ton für "Entwarnung". Detaillierte Informationen über die Bedeutung der Sirenensignalen finden Interessierte auf der städtischen Website unter www.bonn.de/warnung.
Was beim Signal "Warnung" im Ernstfall zu tun ist
Im Ernstfall sollten die Menschen folgendes tun:
* Sich über Warn-Apps, auf der städtischen Internetseite www.bonn.de oder über die Durchsagen des Radiosenders Radio Bonn/Rhein-Sieg informieren und die dort genannten Handlungsempfehlungen beachten.
* Auf mögliche Lautsprecherdurchsagen von Polizei und Feuerwehr achten.
* Familien, Freunde und die Nachbarschaft informieren.
Warnung über Warn-Apps und Auslösung des Cell-Broadcast-Systems
Neben den Sirenen als ältestem und bekanntestem Warnmittel werden am Warntag weitere Systeme getestet. Dieser sogenannte Warnmittelmix soll möglichst viele Menschen erreichen.
Das "Cell Broadcast System" und die Warn-App "NINA" (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) werden am Warntag zentral vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) getestet. Mit beiden Systemen können die Feuer- und Rettungsleitstellen bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrstoffen oder ähnlichen Unglücksfällen Nutzer*innen von Mobiltelefonen warnen.
Wer beispielsweise die Warn-App "NINA" installiert hat, erhält die Probe-Warnmeldung für den eingestellten Ort oder den aktuellen Standort direkt auf dem Smartphone angezeigt. Im Ernstfall zeigen Warn-Apps den Gefahrenbereich klar an, geben konkrete Handlungsanweisungen und liefern regelmäßige Aktualisierungen.
Der Cell Broadcast informiert alle Nutzer*innen in einem Gebiet, in dem eine Warnung vorliegt, per SMS über die Gefahr. Zusätzlich ertönt ein lauter Signalton, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Gewarnt wird unmittelbar über das Mobilfunknetz- ohne dass dafür eine zusätzliche App installiert werden muss.
Wichtig: Nicht alle Handys und Smartphones können Cell-Broadcast-Nachrichten empfangen; vor allem ältere Geräte sind dazu technisch oft nicht in der Lage. Auch gerätespezifische Einstellungen und Betriebssysteme der Hersteller sind zu beachten. Ausführliche technische Informationen zu Cell Broadcast stellt das BBK unter bbk.bund.de/cellbroadcast zur Verfügung.
Anzeige auf digitalen Werbemedien und Anzeigetafeln
Auch auf den digitalen Werbemedien im Stadtgebiet werden Warn- und Entwarnmeldungen zu sehen sein. Im Ernstfall kann auch die städtische Feuerwehr darauf zugreifen. Die Meldungen werden auf den sogenannten Cityscreens in den Innenstädten von Bonn und Bad Godesberg, auf großen digitalen Werbetafeln an Straßen sowie auf den Videoanzeigen in den U-Bahnhöfen Hauptbahnhof und Bad Godesberg Bahnhof angezeigt.
Durchsagen im Radio und Pop-Up-Meldung im Internet
Die Feuerwehr testet die Direkt-Durchsagemöglichkeit im Programm von Radio Bonn/Rhein-Sieg. Das bedeutet, dass es zu einer Unterbrechung des Radioprogramms kommt, um Informationsdurchsagen der Feuerwehr zu senden. Außerdem informiert die Stadt Bonn während des Probealarms über eine sogenannte PopUp-Meldung auf der städtischen Homepage www.bonn.de, die auch im Ernstfall zu Informationszwecken zum Einsatz käme. Auf beiden Kanälen erhalten Bürger*innen im Ernstfall konkrete Handlungshinweise und weiterführende Informationen.
WhatsApp-Kanal und Stadtinformationstafeln
Auch der WhatsApp-Kanal von Feuerwehr und Rettungsdienst der Bundesstadt Bonn (Name: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn, https://wa.me/message/PIPJCJS3N5QPG1) wird am Warntag getestet. Er bietet übers gesamte Jahr die Möglichkeit, sich niedrigschwellig über größere Einsätze oder Schadensereignisse zu informieren und vor möglichen Auswirkungen gewarnt zu werden.
Etablierung des bundesweiten Warntages
Die Stadt Bonn erprobt die Warnsirenen bislang zweimal pro Jahr jeweils samstags. Der Warnerlass des NRW-Innenministeriums legt die halbjährlichen Proben der Warnsirenen fest. Mit dem bundesweiten Warntag im Herbst erweitern die Behörden das Konzept auf das gesamte Bundesgebiet. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld zu sensibilisieren und den Bürger*innen Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können.
Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag gibt es unter www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag.
Impressum
Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Amt für Presse, Protokoll und Öffentlichkeitsarbeit Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn, Telefon Redaktion 0228 773000, E-Mail: •••@••• - Internet: www.bonn.de - Redaktion: Barbara Löcherbach (verantwortlich). Sie können diesen Service jederzeit per E-Mail abbestellen.
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