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Von: Lokalredaktion Grefrath, Sport- und Freizeitgemeinde
Absender: •••@grefrath.de
An: Unsere Redaktion
Betreff: Pressemitteilung Health-Score-Plakette
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei sende ich Ihnen eine Pressemitteilung mit der Bitte um
Veröffentlichung.
Grefrather Rat- und Bürgerhaus erhält Health-Score-Plakette
Die Gemeinde Grefrath ist Mitglied im Netzwerk „Healthy Building Movement“
und setzt sich für nachhaltiges und gesundes Bauen ein. Beim Forum
Gesundes Bauen in Mönchengladbach nahmen Bürgermeister Stefan Schumeckers
und Katrin Lichtenstein, Stabstelle Kommunale Projektplanung, nun eine
Health-Score-Plakette für das neue Rat- und Bürgerhaus entgegen.
Überreicht wurde die Plakette von Carolin Arnsfeld und Klaus Dosch, die
den Health Score entwickelt haben. Das Bewertungssystem zeigt auf einer
farbigen Skala, wie man sie auch von Lebensmitteln kennt, auf einen Blick,
wie gesund ein Gebäude ist. Der Health Score soll bereits in einer frühen
Planungsphase dabei helfen, gesundheitliche Aspekte im Bauprozess zu
berücksichtigen. Das Grefrather Rat- und Bürgerhaus bekommt ein B – die
Bewertung A ist Idealvorstellungen vorbehalten, die so aktuell nicht
umsetzbar sind.
Das Grefrather Rathaus war eines der ersten Gebäude, die während der
Entwicklung des Health Scores untersucht wurden. „Ihre Einblicke und
Rückmeldungen aus unseren Gesprächen waren für uns sehr hilfreich und sind
auch in die Weiterentwicklung des Health Scores eingeflossen“, erklärte
Carolin Arnsfeld und dankte der Gemeinde für ihre Unterstützung.
Beim Um- und Neubau des Rathauses setzt Grefrath auf ein nachhaltiges,
zukunftsfähiges und gesundes Gebäude. Materialien wie Lehm und Holz, klare
Raumstrukturen, eine gute Akustik, Barrierefreiheit, natürliches Licht und
natürliche Belüftung sollen ein angenehmes Raumklima schaffen.
Nachhaltigkeit und Gesundheit werden dabei gemeinsam gedacht.
Das neue Rathaus soll nicht nur Verwaltung und Politik beherbergen,
sondern ein offenes Haus für alle Bürgerinnen und Bürger werden.
Gleichzeitig möchte die Gemeinde als Arbeitgeberin attraktive und gesunde
Arbeitsplätze schaffen. Dies soll dazu beitragen, neue Mitarbeitende zu
gewinnen, Beschäftigte langfristig zu halten und krankheitsbedingte
Ausfälle zu verringern.
Katrin Lichtenstein stellte bei einer Podiumsdiskussion die Schwerpunkte
des Projekts vor. Dazu gehören die Wiederverwendung alter Bauteile und
Möbel, Müllvermeidung sowie langlebige, reparierbare und recycelbare
Lösungen. Das Leitmotiv bei allen Entscheidungen lautet: So wenig wie
möglich und nur so viel wie nötig. Auch Mehrfachnutzungen, beispielsweise
des Rats- und Bürgersaals sowie beim Stellplatz-Sharing, spielen eine
wichtige Rolle.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beteiligung. Beschäftigte, Vereine,
Jugendliche sowie Kinder konnten ihre Ideen und Wünsche einbringen – unter
anderem zur Gestaltung der Freianlagen, des Wartebereichs im
Bürgerservice, der Spielgeräte auf dem Rathausplatz und des künftigen
Partizipationsraums.
Foto: Carolin Arnsfeld
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