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Betreff: Presseservice Hattingen: IGA 2027 - Drei Hattinger Zukunftsprojekte ausgezeichnet

Drei Hattinger Zukunftsprojekte ausgezeichnet Klimaquartier Pottacker bekommt Urkunde Hattingen /Ruhr. Beim Regionalen Forum der IGA 2027 hat Hattingen für drei Maßnahmen eine Urkunde erhalten: Für das rein städtische Projekt "Klimaquartier Pottacker" sowie für die beiden Kooperationen "Grünzug E" und "Natur und Erlebnis im Mittleren Ruhrtal". Baudezernent Jens Hendrix nahm letzte Woche die Urkunden im Bergbaumuseum Bochum mit Stadtplanerin Kyra Nieland entgegen: "Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen - insbesondere für die Maßnahme im Pottacker. Damit erfährt das nachhaltiges Stadtquartier mit den rund 200 Wohneinheiten eine überregionale Würdigung." Das Gremium der IGA 2027 hat die Freiraumplanung mit zwei neu angelegten Grünachsen auf dem rund 350.000 Quadratmeter großen Areal nahe der historischen Altstadt überzeugt. "Ziel des Projekts ist es, nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, um die Lebensqualität zu steigern und der lokalen Nachfrage gerecht zu werden. Wir möchten mit dem Gebiet vorhandene Quartiere miteinander verbinden und eine Verkehrsberuhigung begünstigen", so Jens Hendrix. Unter dem Leitthema "Wie wollen wir morgen leben?" wurden insgesamt 62 Projektideen aus der gesamten Metropole Ruhr eingereicht. "Die Vielzahl an qualitativ hochwertigen und visionären Ansätzen hat deutlich gemacht, wie engagiert und zukunftsweisend die Kommunen und Städte in unserer Region agieren", heißt es von Seiten der Projektleitung der IGA. Eine Auszeichnung gab es auch für den "Grünzug E". An dem Projekt zur Weiterentwicklung von Freiräumen im Ruhrgebiet ist Hattingen mit den Städten Bochum, Castrop-Rauxel, Herne, Dortmund und Witten beteiligt. Der von Nord nach Süd verlaufende Grünzug E ist eine der zehn Grünzugachsen im regionalen Freiraumnetz der Metropole Ruhr. Der "Grünzug E" erstreckt sich über eine Fläche von rund 75 Quadratkilometern und entspricht damit ungefähr der Größe von 10.000 Fußballfeldern. Der Gethmannsche Garten in Hattingen ist Teil dieses Grünzuges. Das grüne Band sorgt bereits heute für die Frischluftzufuhr in den angrenzenden Städten und hat einen hohen Wert für Naherholung und Artenschutz. Die dritten Auszeichnung gab es für "Natur und Erlebnis im Mittleren Ruhrtal"; ein Projekt das Hattingen gemeinsam mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis, Witten Wetter, Herdecke und Hagen umsetzen wird. Mit der Kooperationsmaßnahme soll das Mittlere Ruhrtal erlebbarer gemacht werden. "Wie wollen wir morgen leben?": Auf diese Frage wird die Internationale Gartenausstellung 2027 vielfältige Antworten liefern. Dazu gehört auch ein Ausblick auf visionäre und innovative Projekte des Städtebaus und der Architektur, der Landschaftsentwicklung, des Tourismus oder aus den Bereichen Mobilität und Energie, die im Ruhrgebiet in den Jahren nach der IGA umgesetzt werden könnten - oder es vielleicht auch schon sind. Die Projekte, ausgewählt aus den Vorschlägen der elf kreisfreien Städte und vier Kreise des Ruhrgebiets, werden die Landschaftsräume nachhaltiger, lebenswerter und zukunftsfähiger machen. In einer großen Ausstellung in einem der Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund wird die IGA 2027 die Zukunftsprojekte den erwarteten 2,6 Millionen Besuchern präsentieren. Fotos: IGA 2027

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