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Betreff: Pressemeldung - Unfälle mit Kohlenmonoxid vermeiden: Sicherheitstipps zum Start der Heizperiode

(https://www.bonn.de) Pressemeldung 16.10.2026 Unfälle mit Kohlenmonoxid vermeiden: Sicherheitstipps zum Start der Heizperiode Die Bonner Berufsfeuerwehr warnt mit Beginn der kälteren Jahreszeit erneut vor den Gefahren durch Kohlenmonoxid (CO). Das geruchlose und unsichtbare Gas kann bereits in geringen Konzentrationen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und in höheren Konzentrationen zu schweren Vergiftungen und sogar zum Tod führen. Ursachen für Unfälle sind vor allem technische Defekte oder unsachgemäßer Gebrauch von Heizgeräten. Unsichtbare Gefahr: Kohlenmonoxid erkennen und vermeiden „Kohlenmonoxid ist besonders tückisch, weil man es weder riechen noch schmecken kann“, erklärt Jochen Stein, Leiter der Bonner Berufsfeuerwehr. Anders als Erdgas, dem ein Geruchsstoff beigemischt ist, löst CO keine natürlichen Warnsignale aus. Es entsteht unter anderem bei fehlerhafter Verbrennung in Gasthermen oder Heizgeräten und bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen – mit lebensgefährlichen Folgen. Heizung: Regelmäßige Wartung schützt Eine zentrale Maßnahme zur Vorbeugung ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb. Je nach Art und Alter der Anlage sowie des Abzugs ist eine Überprüfung durch den Schornsteinfeger alle ein bis drei Jahre vorgeschrieben. Die genauen Intervalle sind im sogenannten Feuerstättenbescheid festgelegt, den der Schornsteinfeger bei der Feuerstättenschau erstellt. Dabei wird unter anderem geprüft, ob Lüftungskanäle blockiert sind oder Abgase nicht ordnungsgemäß abziehen können. Auch die sachgemäße Nutzung der Heizungsanlagen ist entscheidend: Bei Etagenheizungen müssen die Lüftungsschlitze in Türen zu Räumen mit Gasthermen unbedingt freigehalten werden, damit die Geräte ausreichend Sauerstoff erhalten. CO-Melder bieten zusätzlichen Schutz Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmeldern im Brandfall empfiehlt die Feuerwehr den Einsatz von Kohlenmonoxid-Meldern (CO-Meldern). Diese sind im Fachhandel erhältlich und sollten insbesondere in der Nähe von Gasthermen installiert werden. Auch die Bonner Feuerwehr setzt solche Warngeräte ein – sowohl auf Lösch- und Sonderfahrzeugen als auch in Rettungs- und Notarztwagen, um Einsatzkräfte vor unbemerkten Gefahren zu schützen. Gasgeräte und Grills nur im Freien verwenden Besonders gefährlich ist der Betrieb von Gasstrahlern, Gaspilzen oder Holzkohlegrills in geschlossenen Räumen. Diese Geräte dürfen ausschließlich im Freien verwendet werden. Beim Entzünden von Holzkohle entsteht ebenfalls Kohlenmonoxid – die Nutzung in Innenräumen ist lebensgefährlich. Auch Verbrennungsmotoren wie Benzin-Rasenmäher oder Kettensägen setzen CO frei. Sie sollten niemals in geschlossenen Garagen repariert oder getestet werden. Was ist im Verdachtsfall zu tun? Die Bonner Feuerwehr schließt sich den Empfehlungen des Deutschen Feuerwehrverbands an: - Plötzlich auftretende Kopfschmerzen beim Betrieb gasbetriebener Geräte ernst nehmen – sie können ein erstes Anzeichen für eine CO-Vergiftung sein. Zudem kann es unter Umständen zu Bewusstseinseintrübungen kommen. - Bei Verdacht sofort den Raum verlassen und, wenn möglich, Fenster zum Lüften öffnen. - Das Gerät ausschalten – aber nur, wenn dies gefahrlos möglich ist. - Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112 alarmieren. Informationen und Sicherheitstipps Die Stadt Bonn informiert auf der städtischen Homepage unter www.bonn.de/kohlenmonoxid (https://www.bonn.de/kohlenmonoxid). Informationen über die Gefahr von Kohlenmonoxid finden sich auch auf der Seite des Vereins Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen unter https://www.co-macht-ko.de/. Kontakt. Markus Schmitz 0228 772464 Amt für Presse, Protokoll und Öffentlichkeitsarbeit Schnellzugriff - Webseite der Pressemeldung (https://www.bonn.de/pressemitteilungen/oktober-2026/unfaelle-mit-kohlenmonoxid-vermeiden-sicherheitstipps-zum-start-der-heizperiode.php) Impressum Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Amt für Presse, Protokoll und Öffentlichkeitsarbeit, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn Telefon: 0228 773000, E-Mail: •••@••• (mailto:•••@•••) Internet: www.bonn.de (https://www.bonn.de) Redaktion: Barbara Löcherbach (verantwortlich) Wenn Sie über einen Web-Account verfügen, können Sie den Bezug der Pressemeldungen jederzeit abbestellen unter https://www.bonn.de/newsletter.php?edit=56b35b13f733ed1b76a9646272c67392d7b92ed53a177df3. Oder schicken Sie eine E-Mail an •••@••• (mailto:•••@•••).

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