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Betreff: Informationsdienst der Stadt Witten am Mittwoch, 14. Oktober 2026

Deutsche Edelstahlwerke: Witten wird Kompetenzzentrum, andere trifft es hart Am heutigen Mittwoch, 14. Oktober, ist in aller Munde, was der Mutterkonzern "Swiss Steel Group" für die Deutschen Edelstahlwerke (DEW) mitsamt Standort in Witten am Vortag verkündet hatte: dass und wie man die DEW "auf langfristige Wettbewerbsfähigkeit" ausrichten will. Zitat aus der Medienmitteilung: "Die zur Swiss Steel Group gehörenden Deutsche Edelstahlwerke (DEW) werden in den nächsten voraussichtlich zwei Jahren restrukturiert. Folgende Schwerpunkte beinhaltet das Programm: Der Standort Witten soll zum zentralen Standort und Kompetenzzentrum für Spezialstahl weiterentwickelt werden. Das Walzwerk Siegen bleibt integraler Bestandteil des Produktionsverbunds, das dortige Stahlwerk soll pausieren. Für die Werke in Hagen und Krefeld wird ein Verkauf angestrebt." Bürgermeister Dirk Leistner hatte noch kurz vor Veröffentlichung mit der Geschäftsführung der DEW Witten telefoniert. "Für mich als Bürgermeister und Wirtschaftsförderungsdezernent war das eine wahnsinnig erleichternde Botschaft", so Leistner. Zumal er noch in dieser Woche persönliche Gratulationsschreiben an zwei Auszubildenden der DEW sendet, die jüngst von der IHK bei "Stars der Ausbildung 2026" als beste Auszubildende im mittleren Ruhrgebiet ausgezeichnet wurden. "Dennoch gibt es zu den DEW-Neuigkeiten kein Vertun: Hier liegen Freud und Leid, im wahrsten Sinne des Wortes, so nah beieinander, dass meine Stimmung alles andere als ungetrübt ist", betont Leistner mit Blick auf das benachbarte Hagen, das mit der Neuigkeit - ebenso wie Krefeld - einen bitteren Schlag erleidet. Auch für Siegen wird jeder verlorene Arbeitsplatz schmerzhaft sein. (lk)

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