Neuer Wald in Langendreer: Mehr Grün für Bochum
Auf zwei Hektar entstehen 4.000 Bäume zur Förderung von Artenvielfalt und Stadtklima – vorerst geschützt und kosten rund 100.000 Euro

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In Langendreer, einem Stadtteil von Bochum, wird aktuell ein bedeutendes Umweltprojekt umgesetzt: Ein neuer Laubmischwald entsteht auf einer zwei Hektar großen Fläche direkt neben der Hauptstraße und dem Friedhof. Rund 4.000 junge Forstpflanzen werden hier gesetzt, womit die Stadt ihren Kurs fortsetzt, nachhaltige Grünflächen zu schaffen und das Stadtklima zu verbessern.
Auftakt und Bedeutung des Projekts
Der Startschuss für das Aufforstungsprojekt fiel am 1. April 2025: Oberbürgermeister Thomas Eiskirch eröffnete gemeinsam mit Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung sowie der Bezirksvertretung Ost die Fläche und pflanzte die ersten Gehölze. Der neue Wald, bestehend aus Eiche, Ahorn, Kastanie, Hasel und Kirsche, soll als wichtige Grünverbindung zwischen dem Volkspark Langendreer, dem Friedhof und dem Honnengraben dienen.
Oberbürgermeister Eiskirch betonte die langfristigen Ziele der Maßnahme: "Bochum macht seit Jahren viel, um die Stadt grüner zu gestalten. Pocket Parks, Blühstreifen, Obstwiesen – jetzt pflanzen wir einen ganzen Wald. Dieser neue Wald schafft eine Grünverbindung vom Volkspark Langendreer über den Friedhof bis zum Honnengraben. Das verbessert nicht nur das Klima im Stadtteil nachhaltig, sondern ergänzt auch das Freizeit- und Erholungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger."
Natürliche Vielfalt und Klimaanpassung
Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Auswahl der Pflanzen auf die Robustheit gelegt. Am Waldrand werden unter anderem Schlehe, Weißdorn, Feldahorn und Eberesche gesetzt. Diese Arten sind besonders widerstandsfähig gegen Wetterschwankungen und längere Trockenperioden, was angesichts sich verändernder Klimabedingungen an Bedeutung gewinnt.
Ökosystem Wald – Mehr als nur Bäume
Der neue Laubmischwald ist nicht nur ein Erholungsraum für Bürgerinnen und Bürger, sondern erfüllt auch wichtige ökologische Funktionen. Wälder sind essenziell für die Luftqualität, das Stadtklima und die Artenvielfalt. Sie bieten Rückzugsorte für zahlreiche Tiere und Pflanzen und fördern die natürliche Vermehrung und Ausbreitung heimischer Arten.
In Bochum bedecken Wälder etwa zehn Prozent der Gesamtfläche. Neben der Verbesserung der Luftqualität dienen sie als Lebensraum für viele Vogel-, Säugetier- und Insektenarten sowie als Korridore für die Migration von Tieren und Pflanzen.
Zugang und Schutzmaßnahmen
Bis sich die jungen Pflanzen ausreichend entwickelt haben, bleibt das Gebiet für Besucherinnen und Besucher noch gesperrt. Die Einzäunung schützt die frisch gesetzten Gehölze vor Wildverbiss und stellt sicher, dass der Wald sich ungestört entwickeln kann. Erst nach einer gewissen Anwuchszeit wird das Areal für die Allgemeinheit zugänglich sein.
Finanzierung und Ausblick
Die Kosten für das Aufforstungsprojekt liegen bei insgesamt rund 100.000 Euro. Das Engagement zeigt, dass urbane Entwicklung und Naturschutz in Bochum Hand in Hand gehen können. Der neue Wald wird künftig sowohl die ökologische als auch die soziale Infrastruktur im Stadtteil stärken und ein attraktives Freizeit- und Naturangebot schaffen.
Kontakt und weitere Informationen
Für Presseanfragen rund um das Aufforstungsprojekt steht die Pressestelle der Stadt Bochum zur Verfügung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier über das Projekt informieren oder Bildmaterial zu der Pflanzaktion anfordern.
title="Stadt Bochum Pressestelle"
subtitle="Ansprechpartner für Presse und Informationen zum Aufforstungsprojekt"
phone="+49 234 910-5073 - 78"
email="[email protected]"
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Adresse: Willy-Brandt-Platz 2-6, 44777 Bochum
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