20. Sprachsymposium im Kreis Mettmann stellt Gebärden im Kita-Alltag vor

Wie können Kinder im Kita-Alltag leichter kommunizieren und am Miteinander teilhaben? Mit dieser Frage befasste sich das 20. Sprachsymposium des Kreises Mettmann am Dienstag, 6. Oktober, im Kreishaus in Mettmann.
Rund 80 Fachkräfte aus Logopädie, Sprachtherapie, Kitas, Gesundheitsamt und Medizin nahmen an der Veranstaltung teil. Die Referentinnen Pia Teipel und Uta Hellrung vom Zentrum für Unterstützte Kommunikation (ZUK) in Moers stellten grafische Symbole und lautsprachunterstützende Gebärden vor und erläuterten, wie sie bei Kindern mit unterschiedlichen sprachlichen und kommunikativen Voraussetzungen eingesetzt werden können.
Im Mittelpunkt stand das Konzept „SIGNkita“. Anhand konkreter Alltagssituationen zeigt es, wie Gebärden kommunikative Barrieren abbauen und zugleich den Spracherwerb unterstützen können. Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmenden mit den Referentinnen aus und konnten Fragen stellen.
Eröffnet wurde das Symposium von Landrätin Dr. Bettina Warnecke und Silvia Thesing, Sprachheilbeauftragte des Kreises. „Gerade der interdisziplinäre Austausch macht das Sprachsymposium zu etwas Besonderem. Unser gemeinsames Ziel ist es, Kindern gute Voraussetzungen für Sprache, Kommunikation, Entwicklung und Teilhabe zu ermöglichen“, sagte Thesing.
Informationen zur sprachtherapeutischen Beratung des Kreises Mettmann bietet die Sprachtherapeutische Beratungsstelle.