AR meets MINT im Medienzentrum Kreis Mettmann: Digitale Technologien im Unterricht praktisch kennenlernen

Im Medienzentrum Kreis Mettmann zeigte der Fachtag „AR meets MINT“ Augmented Reality und digitale Experimente für Unterricht in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik.

Von Redaktion LK Mettmann1 Min. Lesezeit
Bildunterzeile: Auf dem Tablet erscheinen virtuell zusätzliche Angaben zum Versuchsaufbau im Klassenzimmer.

Foto: Kreis Mettmann

Foto: Kreis Mettmann

Im Medienzentrum des Kreises Mettmann am Jubiläumsplatz in Mettmann hat der Fachtag „AR meets MINT“ gezeigt, wie sich Augmented Reality, digitale Technologien und klassisches Experimentieren im Unterricht miteinander verbinden lassen.

Rund 50 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus Schulen und Schulverwaltung nutzten die Veranstaltung, um neue Anwendungen kennenzulernen, sie selbst auszuprobieren und Anregungen für den eigenen Unterricht mitzunehmen. An rund 30 Stationen konnten die Teilnehmenden erleben, wie Augmented Reality den Unterricht in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bereichern kann. Die Beispiele reichten vom Sachunterricht in der Grundschule bis zu naturwissenschaftlichen und technischen Anwendungen in der Sekundarstufe.

„Augmented Reality ist längst mehr als ein Phänomen aus der Gaming-Welt. Virtuelle Elemente können beispielsweise dazu beitragen, unsichtbare Prozesse sichtbar zu machen, naturwissenschaftliche Modelle interaktiv zu vermitteln oder Experimente um digitale Inhalte zu erweitern“, erklärte der Leiter des Medienzentrums, Michael Buckert.

Auch digitale Zwillinge, virtuelles CNC-Fräsen sowie das Programmieren mit Sensoren, Aktoren und Blockly konnten praktisch ausprobiert werden.

Das Interesse an digitalen Lerntechnologien zeigte sich auch in der Zusammensetzung der Teilnehmenden. Rund die Hälfte der Besucherinnen und Besucher kam aus Grundschulen im Kreis. Hinzu kamen Fachleute aus den Schulverwaltungen der Schulträger.

Das Team des Medienzentrums stellte dar, wie digitale Technologien je nach Altersstufe und Unterrichtsfach unterschiedlich eingesetzt werden können. „Während in der Grundschule Neugier, Entdecken und Ausprobieren im Vordergrund stehen, können AR-Anwendungen in der Sekundarstufe komplexe naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge veranschaulichen und Schülerinnen und Schüler an moderne digitale Arbeits- und Forschungsmethoden heranführen“, erklärte Andreas Ehrhard, pädagogischer Mitarbeiter im regionalen Bildungsbüro des Kreises.

Der Fachtag machte deutlich, dass digitale Technologien und bewährte Unterrichtsmethoden keine Gegensätze sein müssen. Sie können sich vielmehr sinnvoll ergänzen und neue Zugänge zu Lerninhalten eröffnen.

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