Kreiskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten Mettmann in Ratingen
Öffentlichkeitsarbeit für das SOS-Handzeichen gegen Gewalt und geplante gezielte Plakatverbreitung

Die Gleichstellungsbeauftragten der zehn kreisangehörigen Städte und des Kreises Mettmann haben sich in Ratingen zur Kreiskonferenz getroffen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle gleichstellungspolitische Themen sowie die Planung gemeinsamer Aktivitäten im Kreisgebiet.
Ein Schwerpunkt war die Fortführung der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit zum internationalen SOS-Handzeichen gegen Gewalt. Das Handzeichen soll Betroffenen helfen, in Situationen unauffällig auf eine Notlage aufmerksam zu machen und um Hilfe zu bitten, insbesondere dann, wenn sie nicht freisprechen können.
Bereits Anfang des Jahres wurde das Handzeichen im Rahmen einer kreisweiten Plakataktion bekannt gemacht. Das dazu in Kooperation mit dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann und weiteren engagierten Akteurinnen entstandene Plakat soll nun erneut und gezielter verbreitet werden. Die Gleichstellungsbeauftragten wollen die Plakate in den kreisangehörigen Städten unter anderem an Arztpraxen und Kindertageseinrichtungen weitergeben.
Über einen QR-Code gelangen Interessierte direkt zu Informationen darüber, was zu tun ist, wenn sie das Handzeichen wahrnehmen. Ziel ist es, das internationale Hilfezeichen bekannter zu machen und möglichst viele Menschen dafür zu sensibilisieren, hinzusehen und angemessen zu reagieren, wenn jemand auf diese Weise um Hilfe bittet.
Die Kreiskonferenz dient dazu, Themen von kreisweiter Bedeutung gemeinsam voranzubringen.
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