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Präventions- und Unterstützungsangebote im Kreis Mettmann im Fokus

Lenkungskreis des Runden Tisches und Sozialausschuss beraten über bessere Erreichbarkeit und verbesserten Schutz für Betroffene

Von Redaktion LK Mettmann08.09.26, 20:57

Im Kreis Mettmann haben sich der Lenkungskreis des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt und der Sozialausschuss bei ihrem jährlichen gemeinsamen Austausch mit der Stärkung des Hilfesystems für Betroffene befasst. Die Mitglieder kamen dazu am 7. September 2026 im Mettmanner Kreishaus zusammen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die bestehenden Präventions- und Unterstützungsangebote im Kreis Mettmann sowie die Frage, welche Angebote und Maßnahmen Betroffene von häuslicher Gewalt benötigen. Ziel ist es nach Angaben des Kreises, Betroffene noch besser zu erreichen und den Schutz weiter zu verbessern.

„Häusliche Gewalt ist keine Privatsache. Wir müssen aufmerksam bleiben, Betroffene stärken und gemeinsam daran arbeiten, Gewalt möglichst früh zu erkennen und zu verhindern“, betont Martin Klemmer, Leiter des Kreissozialamtes.

Auch die Öffentlichkeitsarbeit wurde bei dem Austausch hervorgehoben. Hilfe könne nur dort ankommen, wo Betroffene und ihr Umfeld wüssten, wo Unterstützung zu finden sei. Im Kreis Mettmann wird deshalb mit Aktionen wie der Plakatkampagne zum SOS-Handzeichen und den Orangenen Gewaltschutzbänken auf das Thema aufmerksam gemacht.

Passend dazu entstand ein gemeinsames Foto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der Orangenen Gewaltschutzbank im Innenhof der Kreisverwaltung. Die Bank steht symbolisch für das gemeinsame Engagement gegen Gewalt sowie für den Schutz und die Unterstützung von Betroffenen. Über einen QR-Code führt sie zu lokalen Hilfsangeboten.

Der Austausch zwischen dem Runden Tisch und der Kreispolitik soll auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Runder Tisch gegen häusliche Gewalt

Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann ist ein zentrales Netzwerk- und Kooperationsinstrument zur Bekämpfung von Gewalt im familiären und partnerschaftlichen Umfeld und ein wesentlicher Baustein im kreisweiten Gewaltschutzkonzept.

Er bringt Fachkräfte und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, die in ihrer täglichen Arbeit direkt oder indirekt mit den Auswirkungen häuslicher Gewalt konfrontiert sind. Dazu zählen Gleichstellungsstellen, Polizei, Justiz, Jugendämter, Sozial- und Gesundheitsdienste sowie spezialisierte Beratungs- und Unterstützungsangebote.

Der Runde Tisch arbeitet in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen, darunter ein Lenkungskreis, der thematische Schwerpunkte setzt, Ergebnisse bündelt und die strategische Ausrichtung koordiniert, sowie spezialisierte Arbeitsgruppen, zum Beispiel zur Prävention und Öffentlichkeitsarbeit.

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Präventions- und Unterstützungsangebote im Kreis Mettmann im Fokus
Präventions- und Unterstützungsangebote im Kreis Mettmann im FokusFoto: kreis-mettmann.de

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