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Glasfaserausbau im Kreis Olpe: Nordrhein-Westfalen fördert mit 8,5 Millionen Euro

Förderung für Glasfaserausbau im Kreis Olpe

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt rund 8,5 Millionen Euro bereit.

Das Geld dient dem geförderten Glasfaserausbau im Kreis Olpe.

Regierungspräsident Heinrich Böckelühr überreichte am Dienstag den Bewilligungsbescheid.

Der Termin fand am 8. September 2026 in Attendorn statt.

Heinrich Böckelühr übergab den Bescheid an Landrat Theo Melcher.

Gespräch im Rathaus

Im Rathaus der Hansestadt Attendorn kamen die Bürgermeister zum Gespräch.

Sie trafen sich turnusmäßig mit dem Landrat.

Die Bürgermeister nahmen gemeinsam an dem Termin teil.

Ausbauprogramm startet

Mit der Förderung startet ein weiteres Ausbauprogramm.

Die Telekom-Tochter GlasfaserPlus GmbH soll den Ausbau durchführen.

GlasfaserPlus GmbH soll in zwei Jahren anschließen.

Im Kreis Olpe sind mehr als 4.000 Haushalte geplant.

Im Kreis Olpe sind außerdem 530 Unternehmen geplant.

Das Projekt verlegt mehr als 689 Kilometer Glasfaserkabel bis ins Haus.

Das Projekt stellt außerdem 373 neue Netzverteiler auf.

Begründung der Förderung

Heinrich Böckelühr erklärte die Ziele der Förderung.

Das Land NRW will die wirtschaftliche Entwicklung stärken.

Das Land NRW will auch die Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Landrat Theo Melcher nannte den Glasfaserausbau als Standortfaktor.

Er betonte die Bedeutung für digitales Arbeiten.

Er betonte auch die Bedeutung für eine stabile Internetleitung in der Freizeit.

Er begrüßte, dass Glasfaser in weitere Gebiete kommt.

In diesen Gebieten baut kein Netzbetreiber aus fehlender Wirtschaftlichkeit.

Finanzierung und Zeitplan

Das Gesamtvolumen des Förderprogramms beträgt rund 28 Millionen Euro.

Der Bund sagte bereits im Juli rund 14,9 Millionen Euro zu.

Die beteiligten Städte und Gemeinden tragen einen Eigenanteil.

Der Eigenanteil liegt insgesamt bei rund 5,6 Millionen Euro.

Der Ausbau soll bis Ende 2028 abgeschlossen sein.

Anschlussbuchung vor Beginn

Betroffene Haushalte können bereits vorab einen Anschluss buchen.

Während der sogenannten Akquise-Phase bleibt der Anschluss kostenlos.

Eigentümer können den Anschluss über den folgenden Link bestellen.

Der Kreis Olpe stellt außerdem eine Übersicht bereit.

Die Übersicht findet sich auf der Website des Kreises Olpe.

Im Glasfaserausbau-Atlas kann man Fördergebiete ansehen.

Man sieht dort auch bisherige Ausbaugebiete und Netzbetreiber.

Die Einsicht ist jederzeit möglich.

Fördergebiete und Voraussetzungen

Förderfähig sind Gebiete ohne Next-Generation-Netz.

Next-Generation-Netz bedeutet ein modernes Glasfaser- oder vergleichbares Netz.

Förderfähig sind auch Gebiete mit Next-Generation-Netz.

In diesen Gebieten fehlt eine ausreichende Datenrate.

Es gilt zuverlässig mindestens 200 Megabit pro Sekunde symmetrisch.

Es gilt außerdem zuverlässig mindestens 500 Megabit pro Sekunde im Download.

Unterstützung ist auch in Gebieten möglich, die privatwirtschaftlich nicht ausgebaut werden.

Das gilt, wenn Marktversagen festgestellt wurde.

Marktversagen entsteht laut Verfahren bei fehlendem Ausbau trotz Nachfrage.

Die Feststellung erfolgt im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens.

Teilnehmende Kommunen und Bewilligungsübergabe

Alle Kommunen im Kreis Olpe profitieren von den neuen Fördergebieten.

Regierungspräsident Heinrich Böckelühr übergab den Bewilligungsbescheid in Attendorn.

Er übergab den Bescheid an Landrat Theo Melcher.

Zur Übergabe kamen mehrere Bürgermeister.

  • Tobias Puspas aus Lennestadt nahm teil.
  • Achim Henkel aus Finnentrop nahm teil.
  • Christian Pospischil aus Attendorn nahm teil.
  • Uli Berghof aus Drolshagen nahm teil.
  • Björn Jarosz aus Kirchhundem nahm teil.
  • Tobias Schulte aus Olpe nahm teil.
  • Bernd Clemens aus Wenden konnte nicht teilnehmen.