Einfache Sprache

Rhein-Kreis Neuss stärkt Solidaritätspartnerschaft mit Pawlohrad mit konkreter Ausrüstung

Der Rhein-Kreis Neuss stärkt seine Solidaritätspartnerschaft mit Pawlohrad erneut.

Der Kreis setzt dafür weitere Hilfsmaßnahmen um.

Neue Fahrzeuge für Pawlohrad

Ein Multifunktionsradlader wurde nach Pawlohrad überführt.

Ein Minibus mit Rollstuhlrampe wurde nach Pawlohrad überführt.

Die Fahrzeuge erreichten Pawlohrad aus rund 2.500 Kilometern Entfernung.

Der Rhein-Kreis Neuss nennt die Überführung als konkrete Hilfsmaßnahme.

Förderung über die GIZ

Die Förderung kam von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit wird als GIZ abgekürzt.

Die Förderung lief im Projekt „Verbesserung des Bevölkerungsschutzes innerhalb kommunaler Partnerschaften mit der Ukraine“.

Die Kreisverwaltung sagte, der Rhein-Kreis Neuss habe sich erfolgreich beworben.

Transport durch den Verein

Der Rhein-Kreis Neuss setzte die Hilfe mit dem Verein Schnelle Nothilfe um.

Der Verein Schnelle Nothilfe übernahm den Transport der Fahrzeuge.

Der Verein ist in Neuss ansässig.

Kommentar der Landrätin

Landrätin Katharina Reinhold äußerte sich zur Lage in Pawlohrad.

Sie sagte, die Situation vor Ort sei nach wie vor ernst.

Sie sagte auch, der Kreis stehe weiterhin fest an der Seite ukrainischer Freunde.

Notstromaggregat für ein Abwasserwerk

Außerdem beschaffte ukrainische Seite ein Notstromaggregat.

Das Notstromaggregat soll einen Betrieb eines Abwasserwerks sichern.

Der Kreistag hatte die Maßnahme zuvor beschlossen.

Wirkung auf die Trinkwasserversorgung

Der Rhein-Kreis Neuss nennt eine mögliche Versorgung mit Trinkwasser.

Das Aggregat soll die Versorgung von rund 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern absichern.

Hintergrund zu Pawlohrad

Pawlohrad hat rund 105.000 Einwohner.

Die Stadt nahm in den vergangenen Jahren viele Binnengeflüchtete auf.

Die Stadt liegt im Osten der Ukraine.

Die Region heißt Oblast Dnipropetrowsk.

Pawlohrad liegt rund 80 Kilometer von der aktuellen Frontlinie entfernt.

Angriffe und Lage seit Monaten

Pawlohrad wurde in den vergangenen Monaten mehrfach angegriffen.

Die Angriffe kamen laut Mitteilung vor allem durch Drohnen.

Ende August griffen russische Kräfte Pawlohrad laut Mitteilung schwer an.

Der Angriff fand am ukrainischen Unabhängigkeitstag statt.

Partnerschaft seit 2023

Die Solidaritätspartnerschaft besteht seit 2023.

Der Rhein-Kreis Neuss begründete die Partnerschaft mit dem russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

Das Ziel bleibt, Pawlohrad konkret zu unterstützen.

Die Zusammenarbeit soll auch im Krieg weiterlaufen.

Die Zusammenarbeit soll außerdem weiter ausgebaut werden.

Partnerschaftskonferenz in Berlin

Im Oktober findet in Berlin eine deutsch-ukrainische Partnerschaftskonferenz statt.

Daran nehmen Delegationen des Rhein-Kreises Neuss teil.

Daran nehmen auch Delegationen der Stadt Pawlohrad teil.

Die Konferenz soll weitere Schritte zur Partnerschaft beraten.

Die Konferenz soll auch über die weitere Entwicklung der Partnerschaft sprechen.

Weitere Förderung über ein GIZ-Folgeprojekt

Der Rhein-Kreis Neuss setzt seine Unterstützung weiter fort.

Der Kreis bewarb sich erneut erfolgreich um eine Förderung bei der GIZ.

Die Förderung erfolgt im Rahmen eines GIZ-Folgeprojekts.

Im Projekt sollen weitere Hilfsgüter nach Pawlohrad überführt werden.

Die Hilfsgüter werden als dringend benötigt beschrieben.