Sechs Sportwagenfahrer nach Verdacht auf verbotenes Rennen gestoppt
Polizei sichert in Kerpen-Sindorf Führerscheine und mehrere Luxusautos – Zeugen sollen sich melden

Auf einem Tankstellengelände in Kerpen-Sindorf hat die Autobahnpolizei Köln am Samstagabend, 16. Mai, gemeinsam mit mehreren Streifenwagenbesatzungen der Polizei Rhein-Erft-Kreis die Führerscheine von sechs Sportwagenfahrern im Alter von 23 bis 41 Jahren beschlagnahmt. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge sichergestellt. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kfz-Rennen.
Verdacht auf verbotenes Rennen auf der A4
Nach Angaben der Polizei waren die Einsatzkräfte gegen 19.20 Uhr alarmiert worden. Zuvor sollen die Fahrzeuge auf der Bundesautobahn 4 kurz vor dem Kreuz Köln-West in Richtung Aachen unterwegs gewesen sein. Demnach sollen die Verdächtigen wiederholt mit ihren hochmotorisierten Autos nebeneinander auf allen drei Fahrstreifen gefahren sein und den nachfolgenden Verkehr durch abrupte Bremsmanöver stark abgebremst haben.
Im weiteren Verlauf hätten die Fahrer wieder beschleunigt und sich gegenseitig sowie auch Unbeteiligte links und rechts überholt. Einige Fahrer hätten zudem kurdische Nationalfahnen über ihre Motorhauben gespannt.
Einsatz endet auf Tankstellengelände in Kerpen-Sindorf
Nachdem Streifenwagen aufgeschlossen hatten, fuhr die Kolonne an der Anschlussstelle Elsdorf im Rhein-Erft-Kreis ab. Dort griffen die Einsatzkräfte schließlich zu und beschlagnahmten die Führerscheine der betroffenen Männer.
Außerdem wurden folgende Fahrzeuge sichergestellt:
Ermittlungen wegen Kfz-Rennens
Das Verkehrskommissariat 4 hat gegen die Beteiligten Verkehrsstrafverfahren eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf die Teilnahme an einem verbotenen Kfz-Rennen.
Zeugen gesucht
Die Polizei bittet weitere Zeugen, die das Renngeschehen beobachtet haben, um Hinweise.
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