Alsdorf nimmt am Nationalen Ernährungsmonitoring („nemo“) teil
Befragung, körperliche Untersuchung und Laborwerte vom 28. September bis 18. Oktober – mit 55 Euro Aufwandsentschädigung
Alsdorf ist für das Nationale Ernährungsmonitoring („nemo“) ausgewählt worden. Das Max Rubner-Institut erfasst im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat damit den Lebensmittelverzehr der Menschen in Deutschland. Die Erhebung findet in Alsdorf vom 28. September bis 18. Oktober statt.
Alsdorf wurde nach einem Zufallsverfahren für die Teilnahme an der Studie bestimmt. Dabei spielten unter anderem Bevölkerungsdichte und Gemeindegröße eine Rolle. Insgesamt sind bundesweit 120 Orte an der Datenerhebung beteiligt.
So läuft die Erhebung ab
Mit dem Nationalen Ernährungsmonitoring soll untersucht werden, was die Menschen in Deutschland essen und wie gut sie mit wichtigen Nährstoffen versorgt sind. Bundesweit werden dafür mehr als 3.000 Personen zwischen 18 und 80 Jahren befragt und untersucht. Die zufällig ausgewählten Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer in Alsdorf erhalten ein Einladungsschreiben.
Wer teilnimmt, wird persönlich und telefonisch interviewt sowie körperlich untersucht. Die Befragungen und Messungen finden größtenteils bei den Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern zu Hause statt. Mit der Durchführung der Studie ist Oracle Life Sciences Research Services beauftragt. Im Auftrag dieses Unternehmens sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Infratrend Forschung GmbH in Alsdorf unterwegs.
Rückmeldung und Aufwandsentschädigung
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten anschließend ihre individuellen Laborwerte und eine detaillierte Rückmeldung zu ihrem persönlichen Versorgungsstatus. Zusätzlich gibt es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 55 Euro.
Das Max Rubner-Institut betont, dass die Stichprobe stellvertretend für alle 18- bis 80-Jährigen in Deutschland steht. Damit später zuverlässige Aussagen für die Gesamtbevölkerung getroffen werden können, sei eine möglichst hohe Beteiligung wichtig. Für Politik und Wissenschaft seien verlässliche Informationen über die Ernährungssituation besonders relevant, etwa als Grundlage für ernährungspolitische Entscheidungen.
Die Ergebnisse der nemo-Studie sollen die aktuelle Ernährungssituation der Erwachsenen in Deutschland fundiert einordnen. Nach Angaben des Instituts schließt das Nationale Ernährungsmonitoring damit eine Datenlücke zur Nationalen Verzehrsstudie II, die rund 20 Jahre zurückliegt.
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