Gartenschau Bad Lippspringe bleibt bis 2036 geöffnet

Freier Eintritt für Kinder und Ermäßigungen für Einheimische sichern nachhaltige Freizeitangebote

Gartenschau Bad Lippspringe bleibt bis 2036 geöffnet
Bild zum Beitrag© Redaktion Bad Lippspringe

Die Gartenschau Bad Lippspringe bleibt für Besucherinnen und Besucher weiterhin ein attraktives Ausflugsziel. Nach erfolgreichen Verhandlungen haben sich Stadtverwaltung, Verbände und weitere Akteure darauf verständigt, dass der beliebte Familienpark in seiner aktuellen Form bis mindestens 2036 weiter betrieben wird.

Planungssicherheit für die Zukunft der Parklandschaft

Die Stadtverwaltung Bad Lippspringe informierte am 25. August 2025 über eine einvernehmliche Einigung zur zukünftigen Nutzung der Parkanlage. Damit bleibt das Gelände überwiegend wie gewohnt zugänglich – die bestehende Einzäunung bleibt erhalten. Nur zwei kleinere Waldbereiche im Norden und Nordosten des Geländes werden ab Ende des Jahres wieder der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht.

Wichtige Attraktionen und Veranstaltungsorte wie die beliebte Waldbühne Adlerwiese, die zentralen Spielplätze, der Grüffelo-Pfad sowie die Mersmannteiche bleiben weiterhin Teil des eingezäunten, ticketpflichtigen Areals.

Wichtige Regelungen für Besucher

  • Kinder und Jugendliche genießen weiterhin freien Eintritt in den Park.
  • Für die lokale Bevölkerung gibt es attraktive Ermäßigungen.
  • Reha-Patienten profitieren von speziellen Eintrittsregelungen.
  • Diese Maßnahmen sollen insbesondere die Attraktivität des Parks sowohl für Einheimische als auch für Tagestouristen und Kurgäste weiter steigern. Der Betrieb als Gartenschau gilt als wichtige strukturelle Unterstützung für die Stadtentwicklung.

    Stimmen zur Einigung und Bedeutung für die Region

    Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Ökologischen Wald- und Holzverbands Nordrhein-Westfalen wurde die getroffene Lösung ausdrücklich begrüßt. Die Verantwortlichen betonten, dass mit der nun erzielten Einigung auch eine nachhaltige Planungssicherheit für alle Beteiligten geschaffen wurde. So können die Erfolgsgeschichte der Gartenschau und ihr positiver Einfluss auf die Entwicklung der Region fortgesetzt werden.

    Auch der Landesbetrieb hebt hervor, wie wichtig Gartenschauen für die ausrichtenden Kommunen sind. Sie fördern nachhaltig die Stadtentwicklung und bieten Bürgerinnen, Bürgern sowie Gästen einen Mehrwert.

    Rolle von weiteren Akteuren und Förderern

    Neben der Stadtverwaltung und dem Landesbetrieb unterstützen weitere wichtige Partner die Fortführung des Parks: Die Bruder Klaus Friedenskapelle e.V., das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG), örtliche Religionsgemeinschaften und der Glaubensgarten sind allesamt weiterhin eingebunden. Der Förderverein gewährleistet dabei die notwendige Unterstützung für diese Akteure.

    Über den gelungenen Fortbestand der Gartenschau freuen sich unter anderem die Geschäftsführerin Rehana Rühmann und der Vorsitzende des Fördervereins, Fritz Möller.

    Die jetzt geschaffene langfristige Perspektive gibt sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch zahlreichen Gästen aus der Region ein verlässliches Erholungs- und Veranstaltungsangebot.

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