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Paulinenquelle in Bad Salzuflen: Dach wird umfassend saniert

Sanierung der Paulinenquelle

Die Paulinenquelle auf dem Salzhof in Bad Salzuflen bekommt eine Dachsanierung.

Die Stadt nennt das Brunnendenkmal ein Beispiel für die Geschichte der örtlichen Salzgewinnung.

Die Stadt plant eine neue Eindeckung am Dach des Brunnenhauses.

Die Stadt sagt, die bisherige Kupferblechdeckung sei nicht mehr erhaltungsfähig.

Die Stadt begründet das mit veränderten Teilen durch Witterungseinflüsse.

Die Arbeiten betreffen das Dach des Brunnenhauses.

Die Eindeckung wird komplett ausgetauscht.

Nach Abschluss der Sanierung erscheint das Dach zunächst kupferrot.

Danach bildet sich erneut die typische Patina.

Patina ist eine natürliche Veränderung der Oberfläche durch Wetter.

Die Gesamtkosten für die neue Eindeckung liegen bei rund 25.000 Euro.

Der Heimat- und Verschönerungsverein Bad Salzuflen beteiligt sich mit 2.500 Euro.

Würdigung durch den Bürgermeister und den Verein

Bürgermeister Dirk Tolkemitt nennt die Paulinenquelle einen besonderen Bau.

Er nennt sie zudem ein wichtiges Denkmal.

Er bezeichnet sie auch als ein großes Stück Geschichte.

Er lobt außerdem das Engagement des Heimat- und Verschönerungsvereins.

Der Bürgermeister bezieht sich auf das Jubiläum des Vereins in diesem Jahr.

Der Verein feiert sein 150-jähriges Bestehen.

Der Verein wurde Mitte August 1876 gegründet.

Der Verein gehört zu den ältesten Ortsvereinen des Lippischen Heimatbundes.

Der Verein hat heute gut 600 Mitglieder.

Der HVV-Vorstand wird von Dr.

Stefan Wiesekopsieker und Brigitte Scheuer geführt.

Der Verein setzt sich nach Angaben weiter für historische Wurzeln der Stadt ein.

Der HVV-Vorsitzende Dr.

Stefan Wiesekopsieker nennt Ziele für die Vereinsarbeit.

Er nennt die Verschönerung der Stadt und der Umgebung.

Er nennt auch die Vermittlung und Erhaltung der Ortsgeschichte.

Er sagt, die Ortsgeschichte soll für die Nachwelt erhalten bleiben.

Hintergrund zur Paulinenquelle

Die Paulinenquelle erinnert an die Salzgewinnung in Bad Salzuflen.

Die Salzgewinnung brachte der Stadt nach Angaben Wohlstand seit dem Mittelalter.

Im Jahr 1802 ließ Fürstin Pauline die Quelle neu erschließen.

Fürstin Pauline ließ dafür eine Bohrung mit 63 Metern Tiefe machen.

Das Salzwasser sollte danach über einen hölzernen Pumpenturm gefördert werden.

Im Jahr 1818 startete ein erstes Badehaus.

Mit dem Badehaus gewann der Kurbetrieb nach Angaben an Bedeutung.

In dieser Zeit verlor der Salzhandel nach Angaben an Gewicht.

Im Jahr 1920 verlegte man den Salzhandel auf den damaligen Betriebshof.

Der Betriebshof lag an der Bismarckstraße.

Im Jahr 1945 stellte man den Salzhandel nach Angaben endgültig ein.

Das heutige Brunnenhaus entstand im Jahr 1934.

Das Brunnenhaus entstand nach Entwürfen des Architekten Rudolf Günther.

Das Brunnenhaus entstand auch nach Entwürfen des Bildhauers Gustav Reitner.

Reliefs aus Muschelkalk zeigen Szenen der historischen Salzgewinnung.

Eine Stele trägt die Aufschrift „Paulinen Quelle 1802 - 1934“.

Das Stadtwappen ist auf der Stele angebracht.

Sanierungsumfang nach Abnahme des alten Dachs

Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Bad Salzuflen prüft den weiteren Umfang.

Die Behörde sagt, der Umfang weiterer Maßnahmen ist noch unklar.

Die Behörde nennt dafür den Zustand der Unterkonstruktion als Grund.

Die Behörde sagt, man kann das erst nach der Abnahme beurteilen.

Die Abnahme betrifft das alte Dach.

Manuela Buchholz erklärte die Einschätzung zur Unterkonstruktion.

Sie sagte, man könne die Struktur erst nach dem Rückbau betrachten.

Auch die Kupfertür befindet sich derzeit beim Restaurator.

Die Kupfertür befindet sich als Eingang zur Brunnenstube.

Besichtigung am Tag des offenen Denkmals

Interessierte können die Paulinenquelle am Tag des offenen Denkmals besichtigen.

Die Besichtigung findet am Sonntag, 13. September 2026, statt.

Die Öffnungszeit auf dem Salzhof liegt zwischen 12 Uhr und 16 Uhr.

Am Tag des offenen Denkmals steht ein städtischer Ansprechpartner bereit.

Michael Niehöster begleitet das Sanierungsprojekt städtisch.

Er arbeitet im Fachdienst Tiefbau.

Er steht an dem Tag für Fragen zur Verfügung.