Einfache Sprache
Fachkräfte im Fokus: Mangel oder Mismatch?
Arbeitsmarktdialog in Bonn: Fachkräftemangel oder Qualifikationslücke?
Am Mittwoch, 2. September 2026, fand ein Arbeitsmarktdialog in Bonn statt.
Der Titel lautete „Fachkräfte: Mangel oder Mismatch?“.
Das Bündnis für Fachkräfte veranstaltete den Dialog im Gustav-Stresemann-Institut.
An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus mehreren Bereichen teil.
Wirtschaft, Verwaltung, Bildung, Arbeitsmarktinstitutionen und Politik waren vertreten.
Im Mittelpunkt stand die Frage nach dem Zustand des Arbeitsmarktes.
Die Veranstalter fragten, ob Fachkräfte fehlen.
Die Veranstalter fragten auch, ob Anforderungen und Qualifikationen auseinandergehen.
Nach Angaben der Veranstalter bleibt die Sicherung von Fachkräften zentral.
Das gilt für Wirtschaft und Gesellschaft.
Warum Fachkräfte derzeit schwerer zu sichern sind
Unternehmen suchten dringend qualifiziertes Personal.
Unternehmen mussten zugleich auf veränderte Kompetenzanforderungen reagieren.
Unternehmen mussten auch auf wirtschaftliche Transformationsprozesse reagieren.
Bonns Oberbürgermeister Guido Déus betonte die Bedeutung des Themas.
Der Landrat Sebastian Schuster betonte ebenfalls die Bedeutung des Themas.
Déus verwies auf den Einfluss von Digitalisierung.
Déus verwies auch auf den Einfluss von Künstlicher Intelligenz.
Beide Faktoren verändern laut Déus die Arbeitswelt.
Fachkräftesicherung bedeute laut Déus mehr als neue Talente.
Déus sagte, Fachkräftesicherung brauche auch Qualifizierung für neue Aufgaben.
Schuster nannte starke Wirtschaftszweige im Rhein-Sieg-Kreis.
Er nannte das verarbeitende Gewerbe.
Er nannte das Gesundheitswesen.
Er nannte den Handel.
Schuster sagte, diese Branchen machten mehr als 51 Prozent aus.
Die Prozentzahl bezog sich auf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.
Schuster sagte, diese Branchen stünden unter hohem Veränderungs- und Wettbewerbsdruck.
Gemeinsame Arbeitsmarktregion Bonn und Rhein-Sieg-Kreis
Victoria Appelbe und Regina Rosenstock sprachen für die Wirtschaftsförderungen.
Appelbe arbeitet für die Bundesstadt Bonn.
Rosenstock arbeitet für den Rhein-Sieg-Kreis.
Sie beschrieben Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis als gemeinsame Arbeitsmarktregion.
Diese Region habe unterschiedliche Stärken.
Die Region habe ein gemeinsames Ziel.
Das Ziel lautet Wachstum, Innovation und Beschäftigung.
Als Potenziale nannten sie eine Verbindung aus starker Industrie.
Sie nannten außerdem die mittelständische Wirtschaft.
Sie nannten international geprägte Dienstleistungen.
Sie nannten auch IT-Kompetenz.
Sie nannten außerdem Gesundheitswirtschaft.
Gespräche und Workshops im Programm
In einer Gesprächsrunde diskutierten Unternehmen und Beschäftigte.
Auch Arbeitsmarktinstitutionen nahmen an der Gesprächsrunde teil.
Sie sprachen über Entwicklungen im regionalen Arbeitsmarkt.
Sie sprachen auch über Herausforderungen bei der Gewinnung von Fachkräften.
Sie sprachen über Herausforderungen bei der Qualifizierung von Fachkräften.
Sie sprachen über Herausforderungen bei der Bindung von Fachkräften.
Das Programm umfasste mehrere praxisorientierte Workshops.
In den Workshops ging es unter anderem um internationale Fachkräfte.
Die Workshops behandelten die Gewinnung internationaler Fachkräfte.
Die Workshops behandelten auch die langfristige Integration internationaler Fachkräfte.
Die Workshops behandelten außerdem inländische Fachkräftepotenziale.
Die Workshops behandelten auch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Personalentwicklung.
Impuls von Karl-Josef Laumann
Karl-Josef Laumann hielt einen Impuls im Programm.
Er ist Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Laumann stellte laut Programm die Fachkräfte- und Arbeitsmarktpolitik des Landes vor.
Er skizzierte laut Bericht Perspektiven für Nordrhein-Westfalen.
Danach diskutierte Laumann mit Victoria Appelbe und Regina Rosenstock.
Das Gespräch betraf Ansatzpunkte für die Region.
Der Fokus lag auf der Sicherung des Fachkräftebedarfs.
Ziele der Veranstalter und Abschluss
Nach Angaben der Veranstalter bot der Arbeitsmarktdialog eine Plattform.
Die Plattform diente dem Austausch.
Die Plattform diente der Vernetzung.
Die Plattform diente der Entwicklung von Strategien.
Die Strategien sollten den Arbeitsmarkt zukunftsfähig machen.
Das sollte in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis passieren.
Im Anschluss fand eine Networking-Phase statt.
Die Teilnehmenden vertieften dabei die Gespräche.
Die Teilnehmenden knüpften dabei neue Kontakte.
Das Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg
Das „Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg“ ist ein Zusammenschluss der regionalen Arbeitsmarktpartner.
Der Zusammenschluss arbeitet in der Region.
Zu den Aufgaben gehört die Entwicklung neuer Netzwerke.
Zu den Aufgaben gehört auch die Weiterentwicklung bestehender Netzwerke.
Das Bündnis will eine neue Kultur der Kooperation schaffen.
Das Ziel ist ein gemeinsamer strategischer Prozess.
Der Prozess soll konkrete Handlungsoptionen schaffen.
Der Prozess soll auch Modellprojekte hervorbringen.
Diese Projekte sollen den Fachkräftemarkt stärken.
Organisiert und moderiert wird das Bündnis durch die Regionalagentur Bonn Rhein-Sieg.
Die Regionalagentur handelt in gemeinsamer Trägerschaft.
Die Träger sind die Wirtschaftsförderungen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.
Die Regionalagentur wird aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.
Die Förderung kommt auch aus dem Land Nordrhein-Westfalen.
Weitere Informationen stehen unter www.buendnis-fuer-fachkraefte.de.