Zentrenmanagement im Gespräch auf dem Wochenmarkt

Auf dem Wochenmarkt am Berliner Platz ist das Gütersloher Zentrenmanagement am Samstag, 26. September, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch gekommen. Zwischen 9 Uhr und 14.30 Uhr stand das Team dort für Fragen, Hinweise und Anregungen bereit.
Vor Ort waren Pascal Gehle vom Fachbereich Stadtplanung, Katharina Frenser von der Wirtschaftsförderung conceptGT und Heidi Grefer von Gütersloh Marketing. Nach Angaben der Beteiligten entwickelte sich aus vielen kurzen Fragen schnell ein längerer Austausch.
Im Gespräch ging es vor allem um die Innenstadt: genannt wurden der Wunsch nach mehr Gastronomie, mehr Grün und Aufenthaltsqualität sowie Möglichkeiten, sich selbst einzubringen, etwa über Gießpatenschaften für Stadtbäume. Besonders häufig wurden zwei Themen angesprochen: ein zusätzliches Lebensmittelangebot in der Innenstadt und mehr kleine, inhabergeführte Geschäfte.
Das Zentrenmanagement verweist in diesem Zusammenhang auf das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“, mit dem seit 2022 die Anmietung leerstehender Ladenlokale unterstützt wird. So konnten nach Angaben der Stadt bereits verschiedene Konzepte in der Innenstadt angesiedelt werden, zuletzt die Herrenboutique „Alto 1980“ und die künftige „Essenza Bar“ im Kaiserquartier. Das Programm steht weiteren Interessierten noch bis Ende 2027 offen.
Der Austausch auf dem Wochenmarkt soll kein einmaliger Termin bleiben. Das Zentrenmanagement will auch künftig ansprechbar sein und den Dialog mit Bürgern, Handel, Gastronomie und Immobilieneigentümern fortsetzen. Wer eine Idee, eine Frage oder eine Anregung hat, kann sich direkt an das Team wenden.
Wer zusätzlich seine Sicht auf die Innenstadt einbringen möchte, kann an der Befragung „Vitale Innenstädte 2026“ teilnehmen. Weitere Informationen zur Umfrage sowie zum Zentrenmanagement und zu möglichen Förderungen gibt es unter www.stadt.gt/city.