„Die Befristeten“: Zahlen zur Theatervorstellung im Heinrich-Strangmeier-Saal

Ticketverkauf, Gesamtkosten und eingesetztes Personal zur Veranstaltung am 9. Mai 2026

Von Redaktion Hilden
„Die Befristeten“: Zahlen zur Theatervorstellung im Heinrich-Strangmeier-Saal
Bild zum Beitrag© Sobirey, Ilka

Für die professionelle Theatervorstellung am 9. Mai 2026 im Heinrich-Strangmeier-Saal sind nach Angaben der Stadt 50 Tickets verkauft worden. Die Einnahmen beliefen sich auf 856 Euro. Bei der Aufführung handelte es sich laut Verwaltung um die erste professionelle Theatervorstellung in diesem Saal.

Kosten der Aufführung

Wie aus der Beantwortung der Anfrage Nr. 039-26 hervorgeht, lagen die Gesamtkosten der Vorstellung „Die Befristeten“ des „ensemble déjà-vu“ bei 1.442,91 Euro.

  • Gage: 1.000,00 Euro
  • Externer Hausmeister/Techniker: 285,60 Euro
  • Plakate: 119,44 Euro
  • Flyer: 37,87 Euro
  • GEMA-Gebühren/Tantiemen über das Ensemble: 0,00 Euro
  • Raummiete Heinrich-Strangmeier-Saal: 0,00 Euro

Die Stadt weist darauf hin, dass das Gastspielhonorar von 1.000 Euro für eine freie professionelle Theatergruppe als günstig bewertet wird. Zum Vergleich nennt die Verwaltung für ähnliche Aufführungen auf kleiner Bühne bei geförderten Landestheatern Honorare zwischen 3.000 und 6.000 Euro zuzüglich Nebenkosten.

Personaleinsatz bei der Veranstaltung

Für die Durchführung wurden nach Angaben der Stadt drei Hilfskräfte des Kulturamtes eingesetzt. Sie übernahmen Kartenkontrolle, Garderobe und Bewirtung und kamen zusammen auf 17 Stunden.

Die Vorbereitung und Betreuung der Veranstaltung lagen im Wesentlichen bei einer Mitarbeiterin der Kulturverwaltung mit 5 Stunden sowie bei der Kulturamtsleiterin mit insgesamt 13,5 Stunden, verteilt auf zwei Tage.

Zusätzlich wurde ein externer Techniker eingesetzt. Er übernahm neben Licht- und Tontechnik auch Hausmeistertätigkeiten wie den Auf- und Abbau der Bestuhlung. Dafür fielen Kosten von 285,60 Euro an.

Werbung und Veranstaltungsort

Für die Öffentlichkeitsarbeit wurden Printmedien entworfen, gedruckt und über den Verteiler des Kulturamtes im Stadtgebiet ausgehängt. Zudem wurde die Veranstaltung über die Social-Media-Kanäle der Stadt beworben.

Die Druckkosten betrugen 119,44 Euro für Plakate und 37,87 Euro für Flyer.

Die Aufführung fand im Heinrich-Strangmeier-Saal statt. Nach Angaben der Stadt fielen dort im Gegensatz zur Nutzung der Stadthalle keine zusätzlichen Mietkosten an.

Vergleich mit einer Aufführung in der Stadthalle

Die Verwaltung stellt der Aufführung vom 9. Mai 2026 eine Theatervorstellung in der Stadthalle vom 9. Februar 2025 gegenüber. Dabei handelt es sich um „Hexenjagd“ des EUROSTUDIOS Landgraf.

Für diese Vorstellung summierten sich die Kosten laut Anlage auf 15.336,07 Euro. Darin enthalten waren unter anderem eine Gage von 9.950 Euro, Tantiemen von 1.075,30 Euro, GEMA-Kosten von 82,07 Euro, eine Altersversorgungsabgabe von 48,20 Euro, die Miete der Stadthalle von 1.138,50 Euro sowie Personalkosten über die Stadthalle für Bühnenmeister, Licht- und Tontechniker sowie vier Bühnenhelfer.

Als Beispiel für den technischen Aufwand verweist die Stadt darauf, dass bei einer vergleichbaren Theatervorstellung in der Stadthalle im Februar 2025 allein für Bühnenmeister, Licht- und Tontechniker insgesamt 1.524 Euro zu zahlen waren.

Für die Stadthallen-Vorstellung wurden 151 Besucherinnen und Besucher angegeben. Die Einnahmen lagen bei 1.159,26 Euro aus Abonnements sowie 88,60 Euro an der Abendkasse.

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