Hilden startet Sanierung der Rettungswache
Starkarchitekten Bohne Ingenieure planen Erweiterung – Entscheidung über Finanzierung 2026
Die Stadt Hilden hat die nächste wichtige Etappe auf dem Weg zur modernen Rettungswache erreicht: Das europaweite, zweistufige Vergabeverfahren zur Auswahl eines Generalplaners für die anstehende Sanierung und Erweiterung der Rettungswache in Hilden wurde erfolgreich abgeschlossen. Mit dem erteilten Planungsauftrag geht das Projekt nun in die Umsetzungsphase über.
Vergabeprozess und Auswahlverfahren
Die Planungen unterliegen der Federführung des städtischen Fachbereichs Bauen, Umwelt und Finanzen. Das Verfahren begann mit einem europaweiten Teilnahmewettbewerb, dessen Unterlagen von 15 Büros über die einschlägigen Portale angefordert wurden. Sieben dieser Büros reichten einen Teilnahmeantrag ein.
Nach Prüfung der Bewerbungen auf Grundlage einer veröffentlichten Vergabematrix wurden die bestplatzierten Büros ausgewählt und dazu eingeladen, einen Vorentwurf zu erstellen. Am 23. Mai präsentierten drei Planungsbüros ihre Ergebnisse einem Gremium aus Verwaltung sowie Ratsvertreter*innen. In die Bewertung flossen dabei das Honorarangebot, die einzureichenden Unterlagen sowie eine beispielhafte gestalterische Vorentwurfspräsentation ein.
Erfahrung überzeugt: Starkarchitekten Bohne Ingenieure aus Siegen erhalten Zuschlag
Das Büro Starkarchitekten Bohne Ingenieure aus Siegen konnte mit umfangreicher Erfahrung im Bereich Feuer- und Rettungswachen überzeugen und sich im Auswahlverfahren durchsetzen.
Im kommenden Jahr stehen nun intensive Gespräche mit allen relevanten Akteuren, darunter die Hildener Feuerwehr und das Amt für Gebäudewirtschaft, an. Diese Dialoge sollen die Grundlage für eine technisch und funktional abgestimmte Ausarbeitung des späteren Entwurfs liefern.
Nächste Schritte und Zeitplan
Peter Stuhlträger, Beigeordneter und Verantwortlicher für die städtischen Baumaßnahmen, betont die Bedeutung einer passgenauen Planung: „Das Ergebnis muss gut zu den Anforderungen passen.“ Nach der technischen Ausarbeitung folgen detaillierte Kostenberechnungen. Diese Entwürfe werden dem Rat und den verantwortlichen Gremien zur Ausführungs- und Finanzierungsentscheidung vorgelegt. Die Stadt Hilden rechnet mit einer Beratung und Beschlussfassung dazu im zweiten Halbjahr 2026.
Der Weg zu einer leistungsfähigen Rettungswache
Mit Abschluss des Vergabeverfahrens ist die Grundlage für eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur geschaffen. Die geplante Sanierung und Erweiterung wird nach Einschätzung der Stadtverwaltung maßgeblich zur Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Rettungsdienste beitragen.
Weitere Informationen und Details zum Projektfortschritt werden durch die Stadt Hilden im Rahmen weiterer Mitteilungen zur Verfügung gestellt.
Pressedienst, Termin: 26.06.2025, Ort: Hilden
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