Sanierung der Dr.-Ellen-Wiederhold-Sporthalle: Planungsablauf noch ohne Gesamtzeitplan
Stadt Hilden bereitet die europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen vor; verbindliche Aussagen und Ausweichkonzept stehen noch aus.
Für die Sanierung der Dr.-Ellen-Wiederhold-Sporthalle am Helmholtz-Gymnasium liegt nach Angaben der Stadt Hilden derzeit noch kein verbindlicher Gesamtzeitplan vor. Das geht aus der Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion nach Paragraf 21 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Hilden und seine Ausschüsse hervor.
Anlass der Anfrage war die Zusage von Bundesfördermitteln in Höhe von 1.575.000 Euro für die Sanierung der Sporthalle.
Europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen wird vorbereitet
Die Stadt teilt mit, dass aktuell die europaweite Ausschreibung der erforderlichen Planungsleistungen vorbereitet wird. Erst nach Abschluss dieses Vergabeverfahrens und nach Vorliegen der Planung seien belastbare Aussagen zum weiteren Projektablauf möglich.
Auch konkrete Termine für den Abschluss der Planungen sowie für die Veröffentlichung der Bauausschreibungen können laut Verwaltung derzeit noch nicht benannt werden.
Baubeginn frühestens 2027
Ein konkreter Termin für den Start der Bauarbeiten steht nach Angaben der Stadt ebenfalls noch nicht fest. Nach der im Interessensbekundungsverfahren eingereichten ersten Projektskizze ist ein Baubeginn frühestens im Jahr 2027 vorgesehen. Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass diese Angaben nur eine vorläufige Projektplanung darstellen und im weiteren Verfahren noch konkretisiert werden müssen.
Ein verbindlicher Fertigstellungstermin liegt ebenfalls noch nicht vor. Nach der bisherigen Abschätzung in der Projektskizze ist der Projektabschluss für 2029 vorgesehen. Die konkrete Terminplanung soll im weiteren Verlauf der Projektentwicklung erstellt und während Planung und Bauphase fortgeschrieben werden.
Abstimmung mit der SHB noch nicht erfolgt
Da bislang kein verbindlicher Projektterminplan vorliegt, konnte nach Angaben der Verwaltung auch noch keine entsprechende Abstimmung mit dem Sportbüro der Städtischen Hilden Beteiligungsgesellschaft (SHB) erfolgen. Das Sportbüro der SHB soll im weiteren Projektverlauf eingebunden werden.
Ausweichlösungen für Schul- und Vereinssport sollen erarbeitet werden
Für die Bauzeit gibt es laut Stadt derzeit noch kein fertiges Konzept, um die Einschränkungen für Schul- und Vereinssport zu verringern. Ein entsprechendes Konzept soll im Rahmen der weiteren Planung erarbeitet werden. Dazu sollen die betroffenen Schulen, das Sportbüro, die Sportvereine und weitere Beteiligte frühzeitig einbezogen werden, um tragfähige Ausweichlösungen zu entwickeln.
Stadt verweist auf übliche Projektrisiken
Als mögliche Verzögerungsfaktoren nennt die Verwaltung die in dieser frühen Projektphase üblichen Risiken. Dazu zählen insbesondere das europaweite Vergabeverfahren für die Planungsleistungen, die Ergebnisse der weiteren Planung sowie die anschließende Vergabe der Bauleistungen. Belastbare Aussagen zur Terminierung der Bauarbeiten seien daher erst nach Abschluss der Planung möglich.
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