Symposium im Wilhelm-Fabry-Museum: Magie der Dinge

Am 23. August 2025: Experten beleuchten die Geschichte der Wunderkammern und ihre Bedeutung für moderne Museen

Von Redaktion Hilden
Symposium im Wilhelm-Fabry-Museum: Magie der Dinge
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Am Samstag, den 23. August 2025, öffnet das Wilhelm-Fabry-Museum in Hilden seine Türen für das Symposium „Magie der Dinge – Bewundern und Begreifen“. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, die sich mit der Geschichte der Wunderkammern und ihrer Bedeutung in der heutigen Zeit auseinandersetzen möchten.

Einblicke in die Geschichte der Wunderkammern

Wunderkammern, auch als „Kunst- und Wunderkammern“ bekannt, gelten als Vorläufer moderner Museen. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wurden sie von Adeligen, Wissenschaftlern, Gelehrten und wohlhabenden Bürgern eingerichtet. Sie folgten einem strukturierten Ordnungssystem mit sechs Kategorien und spiegelten wissenschaftliche Neugier, das Staunen über Naturphänomene sowie gesellschaftliche Machtansprüche wider. Viele Exponate solcher Sammlungen haben bis heute überdauert, ihre ursprünglichen Bedeutungen jedoch oft verloren.

Das Symposium: Ziele und Inhalte

Das Symposium widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung historischer Sammlungsobjekte. Im Fokus stehen neue Wege, Geschichte faktenbasiert und lebendig zu vermitteln sowie der Brückenschlag zwischen Neugier, Leidenschaft und der heutigen digitalisierten Welt. Veranstaltet wird das Symposium vom Kulturamt Hilden in Kooperation mit dem Institut d’Histoire de l’Art et Muséologie der Université de Neuchâtel.

Programmübersicht am 23. August 2025

  • 10:30 Uhr: Begrüßung
  • 11:00 Uhr: Urte Krass & Valérie Kobi – Projektvorstellung „Wunderkammer zum Archiv. Eine Bürgerbibliothek“
  • 11:45 Uhr: Remo Stämpfli – „Donation und Repräsentation. Ein Vergleich von Donationen in Stadtbibliotheken Bern und Burgdorf“
  • 12:15 Uhr: Kleine Mittagspause und Möglichkeit zur Besichtigung der historischen Brennerei
  • 13:00 Uhr: Annette Kniep – „Wenn Menschen Knochen werden – Souvenirs aus dem Beinhaus Murten“
  • 13:45 Uhr: Vortrag – „Zwischen Krötenpulver und Magnetkraft: Zwei Welten der Heilkunst“
  • 14:30 Uhr: Ulrich Koppitz – Impulsvortrag „Wunderkammern für den Normalverbraucher? Apotheken im 16. bis 18. Jahrhundert“
  • 15:15 Uhr: Projektvorstellung – „Marie Colinet – Hebamme & Chirurgin im Einsatz für das Leben“
  • 15:45 Uhr: Rainer Hotz – „Fabrys Instrumentenkoffer: Repliken“
  • 16:30 Uhr: Kuratorenführung mit Julia Roever und Sandra Abend – Ausstellung „Marie Colinet & Wilhelm Fabry – Hebamme & Chirurg im Einsatz für das Leben“
  • Teilnahme und Anmeldung

    Der Teilnahmebeitrag für das Symposium beträgt 15 € inklusive Verpflegung und ist vor Ort bar zu entrichten. Für den Museumsbesuch am Veranstaltungstag fällt ein Eintritt von 3 €, ermäßigt 1,50 €, an. Anmeldungen sind über die untenstehende Kontaktadresse möglich.

    title="Bürgermeister Pressedienst"

    subtitle="Anmeldung und weitere Informationen"

    phone="02103 - 417700"

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    Kooperation und Bildmaterial

    Das Symposium entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturamt Hilden und dem Institut d’Histoire de l’Art et Muséologie, Université de Neuchâtel. Ein honorarfreies Pressefoto von Sandra Abend, aufgenommen in der Ausstellung, steht den Medien zur Verfügung.

    Das Wilhelm-Fabry-Museum bietet mit diesem Symposium eine Plattform, um die Faszination historischer Sammlungen in den aktuellen wissenschaftlichen Kontext zu stellen und lädt ein, Geschichte gemeinsam neu zu entdecken.

    Weitere Bilder

    Symposium im Wilhelm-Fabry-Museum: Magie der Dinge
    Bild zum Beitrag© Redaktion Hilden
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