Mehr als 150 Jugendliche beim Präventionsparcours

In Horn-Bad Meinberg informierten vier Stationen über Alkohol, Nikotin, Cannabis und Hilfsangebote bei Sucht

Mehr als 150 Jugendliche beim Präventionsparcours
Bild zum Beitrag© Redaktion Horn-Bad Meinberg

In Horn-Bad Meinberg ist ein Präventionsparcours für Jugendliche in der Burgscheune erneut auf großes Interesse gestoßen. Nach dem ersten Erfolg im Jahr 2024 wurde das Angebot in diesem Jahr in zweiter Runde durchgeführt. Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler nahmen teil und durchliefen insgesamt vier Stationen.

Vier Stationen mit klaren Schwerpunkten

Das Angebot richtete sich an die 9. Klassen des Gymnasiums sowie an drei Klassen der Jahrgangsstufe 8 der Sekundarschule. Inhaltlich standen die Themen Alkohol, Nikotin und Cannabis im Mittelpunkt. Eine weitere Station befasste sich mit einem beispielhaften Suchtverlauf und zeigte zugleich Hilfsangebote auf.

Damit setzte der Parcours auf eine praxisnahe Form der Aufklärung. Die Jugendlichen konnten sich schrittweise mit unterschiedlichen Aspekten des Themas auseinandersetzen und zugleich erfahren, welche Unterstützung im Fall einer möglichen Belastung verfügbar ist.

Zusammenarbeit mehrerer Stellen

Durchgeführt wurde das Projekt vom Allgemeinen Sozialen Dienst, der städtischen Schulsozialarbeit der weiterführenden Schulen und dem Haus der Jugend „Alte Post“ in Zusammenarbeit mit dem Blaukreuz-Zentrum aus Detmold.

Im Vorfeld wurden weitere Mitarbeitende der beteiligten Organisationen geschult und stellten Material bereit. Außerdem erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Arbeit der Beteiligten persönlich kennenzulernen. Nach Angaben der Mitwirkenden soll das eine spätere Kontaktaufnahme erleichtern. Auch eine anonyme Erstberatung wurde nahegelegt.

Langfristige Präventionsarbeit im Blick

Das Ziel aller Beteiligten ist es, die Aufklärungsarbeit langfristig zu verstetigen und regelmäßig Angebote für Schulklassen durchzuführen. Damit soll Präventionsarbeit nicht bei einer einzelnen Veranstaltung bleiben, sondern als wiederkehrendes Angebot etabliert werden.

Als Hintergrund der Initiative wird der häufige Kontakt von Jugendlichen mit den Themen Alkohol, Rauchen und Drogen genannt. Junge Menschen zu schützen, erfordert aus Sicht der Verantwortlichen eine frühe präventive Heranführung an das Thema, um über die mit dem Konsum verbundenen Risiken aufzuklären.

Bilderunterschrift

Die Mitarbeitenden der Schulen, des Hauses der Jugend „Alte Post“ sowie des Quartiersmanagements SoeCaritas führen zusammen mit der Drogenberatung Lippe e. V. und dem Blauen Kreuz einen Parcours zur Drogenprävention in der Burgscheune durch.

Hintergrund und Einordnung

Die erneute Durchführung knüpft an den Erfolg des ersten Präventionsparcours im Jahr 2024 an. Die Veranstaltung in der Burgscheune zeigt, dass der Bedarf an Aufklärung und begleitender Prävention als wichtig eingeschätzt wird. Gerade bei schulischen Zielgruppen steht dabei im Vordergrund, Risiken verständlich zu machen und gleichzeitig Zugänge zu Hilfsangeboten aufzuzeigen.

Der Ansatz verbindet Information, persönliche Begegnung und konkrete Beratungsmöglichkeiten. So entsteht ein Format, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Schwelle zu weiteren Gesprächen senken soll.

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