Mehr Sicherheit auf dem Schulweg: Maßnahmen zum Schulstart in Menden

Mit dem Start des neuen Schuljahres weitet die Stadt Menden ihre Maßnahmen für einen sicheren Schulweg aus. Nach Angaben der Stadt hat sich Bürgermeisterin Manuela Schmidt dafür eingesetzt, dass zusätzliche Angebote für den Schulstart umgesetzt werden können. Finanziert wird das Vorhaben über Fördermittel aus dem LEADER-Kleinprojekteprogramm.
Gleichzeitig verweist die Stadt auf bereits bestehende Schulwegpläne, die gemeinsam mit den Grundschulen und der Kreispolizeibehörde erarbeitet wurden. Sie sollen Eltern und Kinder dabei unterstützen, den sichersten Weg zur Schule zu finden. Nach Angaben der Stadt sind diese Wege nicht immer die kürzesten, in jedem Fall aber die sichersten. Weitere Informationen gibt es unter www.menden.de/schulwege.
Projekt „Sicheres Menden 2026“
Unter dem Titel „Sicheres Menden 2026 – Sichtbarkeit und Aktionstage für den Fuß- und Schulverkehr“ setzt die Stadt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die Schulanfängerinnen und Schulanfänger sichtbarer machen, für Gefahren sensibilisieren und zugleich zu mehr Rücksichtnahme im Verkehr beitragen sollen.
Ein zentraler Baustein ist die Verteilung von rund 1.500 reflektierenden Warnwesten an Schulanfängerinnen und Schulanfänger. Außerdem sollen bunte Reflektoren für Kleidung oder Schultasche ausgegeben werden. Grundschulkinder können ihren Reflektor gemeinsam mit ihren Eltern auch im Rathaus abholen, solange der Vorrat reicht.
Blaulichttag am 19. September 2026
Zum Projekt gehört der Mendener Blaulichttag am 19. September 2026. An diesem Tag kommen Ehrenamt, Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt zusammen. Mit erlebnispädagogischen Angeboten und Aktionen zum Perspektivwechsel soll deutlich werden, wie wichtig Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme sowie eine nachhaltige und barrierefreie Mobilität im Straßenverkehr sind.
Die jüngsten Fußgängerinnen und Fußgänger sollen dabei schwierige Verkehrssituationen selbst erleben können, statt sie nur erklärt zu bekommen.
Tag des Fußgängers im Oktober
Im Oktober folgt der „Tag des Fußgängers“. Dabei soll insbesondere der tatsächlich genutzte Fuß- und Schulweg in den Blick genommen werden. Im Umfeld von Grundschulen und auf von Schülerinnen und Schülern genutzten Wegen sollen Asphalt-Aufkleber zusätzliche Orientierung und Aufmerksamkeit schaffen. Die Auseinandersetzung mit dem sicheren Schulweg wird damit aus Schule und Aktionstagen in den öffentlichen Raum getragen.
Nach Darstellung der Stadt verfolgt Menden mit den verschiedenen Maßnahmen einen ganzheitlichen Ansatz. Kinder sollen besser sichtbar sein, ihren Schulweg bewusst und sicher erleben und zugleich lernen, sich aufmerksam im Straßenverkehr zu bewegen. Auch andere Verkehrsteilnehmende sollen für die besonderen Bedürfnisse der jüngsten Fußgängerinnen und Fußgänger sensibilisiert werden.
Bürgermeisterin Manuela Schmidt betont, Kinder seien die jüngsten und zugleich besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Deshalb wolle die Stadt nicht nur zum Schulstart auf mehr Sicherheit hinweisen, sondern konkret etwas dafür tun. Das Projekt „Sicheres Menden 2026“ solle mehr Sichtbarkeit schaffen, Aufmerksamkeit fördern und Kinder darin stärken, sich sicher und selbstbewusst auf ihren Wegen durch Menden zu bewegen.