Rodenbergschule in Menden: Keine Unterkunft mehr für Geflüchtete
Nach Rückgang der Zuweisungen werden die Räume vorübergehend als Büro genutzt, bleiben aber als Notunterkunft bereit
Die ehemaligen Räumlichkeiten der Rodenbergschule in Menden (Sauerland) stehen ab sofort nicht mehr für Wohnzwecke zur Verfügung. Nach der Unterbringung von Geflüchteten bis Mai 2025 sind die Bewohner inzwischen in anderen Einrichtungen oder privaten Wohnungen untergebracht. Die aktuellen Entwicklungen und die Nutzung der Schule als Notunterkunft stehen im Fokus dieser Veränderungen.
Nutzung der Rodenbergschule
Bis vor kurzem wurden in der ehemaligen Rodenbergschule Geflüchtete beherbergt. Dank gesunkener Zuweisungszahlen und einer verbesserten Vermittlung in privaten Wohnraum konnten die meisten Bewohner erfolgreich weitervermittelt werden. Dadurch ist es möglich geworden, die wenigen verbliebenen Personen in anderen Unterkünften oder Wohnungen unterzubringen.
Weitere Nutzung als Bürostandort
Durch die laufende Sanierung der städtischen Unterkunft an der Bischof-Henni-Ghaus-Straße 39 werden die Räumlichkeiten der Rodenbergschule aktuell für Verwaltungszwecke genutzt. Hier haben die Sozialarbeitenden der Stadt Menden und des Märkischen Kreises ihre Büros eingerichtet. Diese Zwischennutzung ist voraussichtlich bis Anfang des kommenden Jahres vorgesehen.
Bedeutung für die Sozialarbeit
Die zentrale Lage und die vorhandene Infrastruktur der ehemaligen Schule bieten eine geeignete Übergangslösung für die Sozialarbeitenden, bis die eigentliche Unterkunft nach der Sanierung wieder zur Verfügung steht.
Vorbereitungen für den Bedarfsfall
Die Zukunft der ehemaligen Rodenbergschule bleibt flexibel gestaltet: Sollte es zu einem erhöhten Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete kommen, steht das Gebäude weiterhin kurzfristig zur Verfügung. Die Ausstattung der Unterkunft bleibt erhalten, sodass eine schnelle Wiederbelegung möglich ist.
Ausblick
Die Stadt Menden behält damit wichtige Kapazitäten zur flexiblen Unterkunft von Geflüchteten, ohne die Räumlichkeiten aktuell dauerhaft als Wohnraum zu belegen. Der dauerhafte Erhalt dieser Infrastruktur schafft Sicherheit für unterschiedlichste Bedarfssituationen.
Für Rückfragen stehen die entsprechenden Ansprechpartner der Stadt zur Verfügung. Die Kontaktdaten wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.
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