Achtung, Amphibien! Wenn Molche und Frösche die Straßen überqueren
Minden trifft Vorbereitungen, um die Tierwelt vor dem Straßenverkehr zu schützen

Amphibienwanderung auf Mindener Straßen
Minden. Autofahrer*innen sollten ab Februar in Minden besonders aufmerksam fahren, denn in dieser Zeit beginnen wieder die großen Amphibienwanderungen. Diese stellen die kleinen Wanderer vor gefährliche Herausforderungen, wenn sie ihre Laichgewässer erreichen möchten.
Maßnahmen zur Unterstützung der Amphibienwanderung
Um den gefährdeten Amphibien zu helfen, hat die Stadt Minden bereits seit 1986 verschiedene Schutzmaßnahmen eingeführt. Auch in diesem Jahr wird fleißig durch folgende Aktionen unterstützt:
Besonders wichtig ist es, dass Autofahrer*innen auf die Schilder und die freiwilligen Helfer*innen der Naturschutzgruppen achten, die behutsam für die Sicherheit der Tiere sorgen.
Hintergrundinformationen zur Amphibienwanderung
Durch die steigenden Temperaturen ab Februar erwachen die nacht- und dämmerungsaktiven Kröten und Molche aus ihrer Winterruhe. Während diese Frühlingswanderungen eine faszinierende Naturschönheit darstellen, könnten sie für die Tiere lebensgefährlich werden.
Interessanterweise haben die Erdkröten nach dem Laichen einen klaren Plan: Weibchen flüchten schnell ins Sommerquartier, während Männchen noch einige Tage im Gewässer verweilen. Die Molcharten hingegen lassen sich mehr Zeit, wobei Kammmolche sprichwörtlich die Ruhe selbst darstellen.
Den Sommer verbringen sie in Wäldern oder Gärten und sind als natürliche Schädlingsbekämpfer beliebt. Sie bevorzugen feuchtes, vegetationsreiches Gelände, wo sie unter Baumstümpfen oder Steinen überwintern.
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