Minden zählt seine Hunde

Ab Ende Oktober erfasst die Stadt den Hundebestand, um die Hundesteuer gerecht zu verteilen

Von Redaktion Minden

Die Stadt Minden startet Ende Oktober eine umfangreiche Erhebung des Hundebestands. Mit dieser Aktion, die zehn Jahre nach der letzten Zählung durchgeführt wird, will die Kommune einen aktuellen Überblick über die Zahl der Hunde in Minden gewinnen und eine faire Verteilung der Hundesteuer gewährleisten.

Start der Befragung in der letzten Oktoberwoche

In der letzten Oktoberwoche erhalten rund 45.000 Haushalte in Minden einen Fragebogen zur Hundehaltung. Ab dem 27. Oktober werden diese verschickt – das Ziel: Möglichst viele Hunde im Stadtgebiet korrekt erfassen. Bislang sind etwa 5.012 Hunde offiziell gemeldet, doch die Stadtverwaltung vermutet, dass die tatsächliche Zahl höher liegt.

Ziel: Mehr Steuergerechtigkeit

Die Stadt betont, dass ein vollständiger Überblick notwendig ist, um eine gerechte Verteilung der Hundesteuer zu erreichen. Es sei ungerecht gegenüber denjenigen, die ihre Tiere ordnungsgemäß angemeldet haben, wenn andere der Meldepflicht nicht nachkommen. Wer sein Tier bislang nicht gemeldet hat, sollte dies nachholen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass nicht angemeldete Hunde rückwirkend versteuert werden müssen. In besonders gravierenden Fällen sind sogar Bußgelder möglich.

Fragebogen: So funktioniert die Erhebung

Der Fragebogen enthält zentrale Angaben: Name und Anschrift der Halterin oder des Halters, die Anzahl der Tiere im Haushalt, die jeweilige Rasse sowie den Zeitpunkt, seit wann die Hunde gehalten werden. Das Ausfüllen des Bogens nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

  • Versand der Bögen ab 27. Oktober
  • Rückgabe bis zum 30. November möglich
  • Bögen können per Post, E-Mail oder persönlich bei der Stadtverwaltung eingereicht werden
  • Die wichtigsten Fristen und Kontaktmöglichkeiten

    Die Rückgabe der ausgefüllten Fragebögen ist bis zum 30. November möglich. Für Fragen rund um die Erhebung steht der Bereich Steuern & Gebühren zur Verfügung.

    Konsequenzen bei Nichtanmeldung

    Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt, riskiert rückwirkende Steuerzahlungen und im Einzelfall Bußgelder. Um dies zu vermeiden, empfiehlt die Stadt, Hunde zeitnah anzumelden. So lassen sich etwaige Schwierigkeiten einfach vermeiden.

    Die Stadt Minden unterstreicht mit dieser Aktion ihr Engagement für Steuergerechtigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Hundehaltung. Wie sich die neue Erhebung auf das Meldeverhalten auswirken wird, bleibt mit Spannung abzuwarten.

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