Neues Kofi Museumscafé eröffnet in Minden
Modernes Café trifft historisches Ambiente – Treffpunkt für alle Generationen in der Oberen Altstadt

Nach einer rund fünfmonatigen Umbauphase hat das "Kofi Museumscafé" in der Ritterstraße in Minden nun offiziell eröffnet. Die Pächter, bereits bekannt durch die Kofi Kaffeebar & Rösterei an der Hufschmiede, bringen mit ihrem neuen Café nicht nur frischen Wind in die Altstadt, sondern setzen auch auf ein modernes Konzept und liebevoll gestaltete Räumlichkeiten.
Neues Konzept in historischem Ambiente
Das Café erstreckt sich über zwei modern eingerichtete Etagen inmitten einer Museumszeile aus insgesamt sechs denkmalgeschützten Häusern. Bei einer ersten Besichtigung zeigten sich Bürgermeister Peter Kock, Beigeordneter und Stadtkämmerer Norbert Kresse, Museumsleiter Philipp Koch sowie Architekt Gottfried Kasel beeindruckt vom Ambiente. Die Betreiber Waldemar Gamper und Peter Dick führen das Café gemeinsam mit ihren Partnerinnen und bringen ihre Erfahrung aus dem Betrieb der Kaffeebar an der Hufschmiede ein.
„Die Altstadt braucht ein Café wie dieses und es ist zugleich eine Verpflichtung für uns als Stadt“, betonte Bürgermeister Peter Kock. Das Café wurde mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und das gastronomische Konzept überzeugte nicht nur die Stadtspitze, sondern weckte schnell das Interesse der Öffentlichkeit.
Angebot, Service und Öffnungszeiten
Das Kofi Museumscafé bietet seinen Gästen sowohl traditionellen als auch digitalen Service. Die Besucher können wählen, ob sie persönlich am Tisch bedient werden oder via QR-Code digital bestellen möchten. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos per Karte. Insgesamt finden im Innenraum rund 80 Gäste Platz, während im Innenhof zwischen Ritterstraße und Friedensplatz weitere Sitzmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Entwicklung und Hintergründe
Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmern und der Stadt Minden wurde durch Architekt Gottfried Kasel Anfang 2025 intensiviert. Bereits 2015 gab es erste Gespräche zwischen Stadt und Waldemar Gamper bezüglich des Standorts, die jedoch zunächst aus beruflichen Gründen verschoben werden mussten. Mit Co-Inhaber Peter Dick, der seit 2020 Teil des Teams ist, entwickelte sich das Team weiter und verfolgte kontinuierlich das Ziel, einen Treffpunkt für alle Generationen zu schaffen.
Die Stadt hatte zuvor zahlreiche Interessenten für die Fläche geprüft, doch wie Stadtkämmerer Norbert Kresse betont: „Ein Glücksfall für beide Seiten“ ist nun eingetreten. Gerade für das Mindener Museum, das vor 13 Jahren umfassend saniert wurde, bietet der Café-Betrieb Synergien für die Obere Altstadt, die Dauerausstellung und vielfältige Veranstaltungen.
Digitale Resonanz und Perspektiven für die Altstadt
Die Resonanz auf das neue Museumscafé ist bereits beachtlich. Museumsleiter Philipp Koch berichtet, dass der Instagram-Beitrag zur Eröffnung die bislang höchste Reichweite erzielte. Die Stadt sieht im neuen Café einen wichtigen Impuls für die Belebung der Oberen Altstadt sowie eine Bereicherung für die Museumslandschaft Mindens.
Ausblick: Klimafreundliche Umgestaltung und Fördermittel
Ein weiterer Entwicklungsschritt steht der Umgebung des Museumscafés bevor: Die Stadt plant eine klimafreundliche Umgestaltung des Platzes an der „Roten Schule“. Die Entsiegelung der Asphaltflächen und die Schaffung von grünen Oasen sowie Freizeitmöglichkeiten werden durch Bundesmittel gefördert. Mit einem Baustart wird spätestens Mitte 2026 gerechnet.
Mit der Wiedereröffnung des Museumscafés unter der Regie erfahrener Gastronomen und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt setzt Minden ein deutliches Zeichen für Innovation im historischen Kontext und leistet einen wertvollen Beitrag zur Attraktivität der Altstadt.
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