Online an- und abmelden: Minden führt einheitlichen Antrag für Hundesteuer

Für Hundehalterinnen und Hundehalter in Minden bietet die Stadt einen Schritt-für-Schritt-Dienst auf www.minden.de/service

Hundehalterinnen und Hundehalter in Minden können ihre Tiere ab sofort online an- und abmelden. Nach Angaben der Stadt Minden lässt sich mit einem einzigen Antrag sowohl die Anmeldung zur Hundesteuer als auch – bei großen Hunden oder sogenannten Listenhunden – die Anmeldung bei der Ordnungsbehörde erledigen.

Ein Online-Dienst für alle Fälle

Der nach Angaben der Stadt selbst entwickelte Online-Dienst deckt alle Fälle der Hundean- und -abmeldung ab. Nutzerinnen und Nutzer werden dabei Schritt für Schritt durch das Verfahren geführt. Welche Nachweise und Informationen für den Antrag benötigt werden, wird laut Stadt direkt zu Beginn des Online-Dienstes erläutert.

Erreichbar ist der Dienst über die Servicedatenbank der Stadt Minden unter www.minden.de/service.

Was für Hundehalter in Minden gilt

Wer einen Hund hält, muss ihn bei der Stadt Minden anmelden. Für jeden Hund wird Hundesteuer erhoben, sofern kein Befreiungsgrund vorliegt.

Zusätzlich müssen Hunde, die größer als 40 Zentimeter oder schwerer als 20 Kilogramm sind, bei der Ordnungsbehörde gemeldet werden. Das gilt nach Angaben der Stadt auch für sogenannte Listenhunde. Dafür müssen Halterinnen und Halter unter anderem einen Sachkundenachweis haben.

Zahlung für ordnungsbehördliche Anmeldung

Die Gebühr für die ordnungsbehördliche Anmeldung großer Hunde wird direkt im Online-Dienst bezahlt. Dafür stehen nach Angaben der Stadt PayPal und Kreditkarte zur Verfügung.

Gemeinschaftsprojekt mehrerer Bereiche

Der neue Dienst ist ein Gemeinschaftsprojekt der Teams Steuern & Gebühren und der Ordnungsbehörde, die das Vorhaben gemeinsam mit dem Digitalisierungsteam umgesetzt haben.

„Uns ist es wichtig, dass die Anmeldung mit einem Antrag abgewickelt werden kann“, erklärt Jens Vogt, Leiter des Bereichs Finanzen. „Es soll eine zentrale digitale Anlaufstelle für Hundebesitzer*innen geben“.

Innerhalb der Verwaltung sorgt nach Angaben der Stadt ein selbst entwickelter Workflow dafür, dass die Daten an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden. Die jeweilige Sachbearbeitung erhalte nur die Daten, die für den konkreten Fall notwendig seien.

Die ersten Anträge sind laut Stadt bereits eingegangen. „Bisher wird das Online-Formular gut angenommen. Unsere Kolleg*innen können die Anträge schneller zuordnen und aufgrund der besseren Datenqualität schneller bearbeiten“, erklärt Daniela Giannone, die als Beigeordnete auch für die Ordnungsbehörde zuständig ist. „Der neue Dienst zeigt, wie wichtig es ist, Digitalisierung bereichsübergreifend zu denken und in Projekten die Nutzerperspektive in den Mittelpunkt zu stellen.“

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Digitalisierung bei der Stadt Minden gibt es unter www.minden.de/digitalisierung.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: