KatRetter: Ersthelfer informieren – bis der Rettungsdienst eintrifft

Wie ein Netzwerk in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis Zeit bei Herz-Kreislauf-Stillstand überbrückt

KatRetter: Ersthelfer informieren – bis der Rettungsdienst eintrifft
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In Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis ist die App KatRetter nun Teil der Notfallrettung. Sie soll helfen, bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Denn in diesen Fällen sind die ersten Minuten entscheidend für die Überlebenschancen der Betroffenen.

Das System alarmiert registrierte Ersthelfende im Umkreis eines Notfallortes. So können Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen oder zufällig Anwesende schon vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen.

Alarmierung parallel zum Rettungsdienst

Nach Angaben der Mitteilung ergänzt KatRetter die bestehende Notfallrettung in der Region. Erkennt die Leitstelle in Bonn oder im Rhein-Sieg-Kreis bei der Notrufabfrage einen möglichen Herz-Kreislauf-Stillstand, werden parallel zum Rettungsdienst auch verfügbare Ersthelfende in der Nähe alarmiert.

Ziel ist es, mit einfachen Wiederbelebungsmaßnahmen möglichst früh zu beginnen und diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fortzuführen. Dadurch soll wertvolle Zeit gewonnen und die Chance erhöht werden, Menschenleben zu retten.

Auch für Menschen mit länger zurückliegendem Erste-Hilfe-Kurs

Nach der Mitteilung ist eine Beteiligung nicht nur für Ärztinnen und Ärzte oder medizinisches Fachpersonal gedacht. Auch Menschen, deren letzter Erste-Hilfe-Kurs bereits einige Jahre zurückliegt, können sich registrieren. Entscheidend sei, im Notfall mit einfachen Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen.

Rund 3.000 Registrierungen in zwei Monaten

Seit dem Start vor zwei Monaten haben sich in der Region rund 3.000 Personen für das System registriert. Bei 75 Notfalleinsätzen konnten sie nach Angaben der Mitteilung bereits unterstützend tätig werden.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • KatRetter ist jetzt auch in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis im Einsatz.
  • Die App alarmiert registrierte Ersthelfende in der Nähe eines Notfallortes.
  • Sie kommt bei vermutetem Herz-Kreislauf-Stillstand parallel zum Rettungsdienst zum Einsatz.
  • Seit dem Start vor zwei Monaten wurden rund 3.000 Personen registriert.
  • Bei 75 Notfalleinsätzen konnten Ersthelfende bereits unterstützen.

Die Registrierung ist nach Angaben der Mitteilung unter folgender Internetadresse möglich:

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