Einfache Sprache

Eissporthalle Ratingen: Betrieb wieder in Sicht

Mögliche Rückkehr des Eishockeybetriebs

Die Eissporthalle in Ratingen könnte im Oktober wieder geöffnet werden.

Bürgermeister Patrick Anders teilte dies am Dienstag dem Vorstand mit.

Eine endgültige Entscheidung über den weiteren Saisonverlauf steht noch aus.

Nach weiteren Prüfungen des Tragwerks hat sich die Lage verbessert.

Die Halle gilt derzeit als kurzfristig sanierungsbedürftig.

Die Halle gilt derzeit nicht als akut einsturzgefährdet.

Entscheidend sind engmaschige Messungen an den am stärksten betroffenen Trägern.

Die Messungen laufen während der laufenden Eisbereitung.

Wenn die Messungen keine gravierende Verschlechterung zeigen, ist eine Freigabe möglich.

Die Freigabe soll voraussichtlich im Oktober unter Auflagen und Einschränkungen erfolgen.

Auflagen für den Betrieb

Die Auflagen betreffen vor allem klimatische Faktoren.

Bei Schneelast von mindestens zehn Zentimetern schließt die Halle sofort.

Die Schneelast bezieht sich auf das Dach der Halle.

Bei Windstärke 8 oder mehr im Mittel schließt die Halle sofort.

Die Stadt nennt diese Regeln als Bedingungen für den Betrieb.

Weitere technische Mängel und nötige Umbauten

Unabhängig von den Tragwerksschäden wurden sicherheitsrelevante technische Mängel festgestellt.

Die Ammoniak-Kälteanlage muss für die Notfall-Absicherung umgerüstet werden.

Die Stadt sagt, die Arbeiten laufen, sodass ein Hallenbetrieb ab Oktober möglich ist.

Wahrscheinlich sperrt die Stadt zumindest anfangs Teile der Halle.

Diese Sperrung würde die Zuschauerkapazität nur um wenige hundert Plätze verringern.

Sanierungsplan und finanzielle Unterstützung

Bürgermeister Patrick Anders nennt die mögliche Öffnung im Oktober ein Best-Case-Szenario.

Anders sagt, die Halle sei nach allen Prüfungen sanierungsfähig.

Anders nennt die Halle als langfristig nutzbar.

Die Sanierung des Tragwerks soll unmittelbar nach der kommenden Wintersaison beginnen.

Im September erfolgten externe Eisanmietungen durch die Ice Aliens.

Anders will dem Rat eine finanzielle Kompensation durch die Stadt Ratingen vorschlagen.