„Lieblingsplatz Ehrenamt“ im Mehrgenerationentreff Tiefenbroich

Engagierte und Fachleute stellen freiwillige Mitarbeit vor und sprechen über Möglichkeiten im Übergang in den Ruhestand

Von Redaktion Ratingen

Im Mehrgenerationentreff Tiefenbroich geht es am Dienstag, 22. September, um 18.30 Uhr um die Frage, wie sich der Übergang in den Ruhestand mit neuem Engagement verbinden lässt. Unter dem Titel „Lieblingsplatz Ehrenamt“ stellen ehrenamtlich Engagierte und hauptamtliche Fachleute in der Einrichtung an der Sohlstättenstraße 33c in Ratingen verschiedene Formen freiwilliger Mitarbeit vor und kommen darüber mit dem Publikum ins Gespräch.

Vielfältige Möglichkeiten nach dem Berufsleben

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die ihren neuen Lebensabschnitt aktiv gestalten möchten. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Perspektiven ein Ehrenamt eröffnen kann: Es kann Begegnungen schaffen, dem Alltag Struktur geben, eigene Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen und Raum für ein persönliches Herzensprojekt bieten.

Nach Angaben der Veranstalter soll die Veranstaltung zeigen, wie unterschiedlich Engagement aussehen kann. Vorgestellt werden unter anderem ein ehrenamtlich Engagierter des ADFC Ratingen, der Radtouren begleitet, sowie eine Engagierte, die über die Arbeit der Pflegescouts und Digitalpaten berichtet. Außerdem geht es um das Reparaturcafé des Forum Lotsenpunkt, um Tätigkeiten im schulischen Bereich wie Lesementoring und Bildungspatenschaften sowie um die Sterbebegleitung in der Hospizarbeit.

Auch die Freiwilligenbörse Ratingen ist beteiligt. Sie informiert darüber, welche Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten sie vermittelt und wie Interessierte beraten und auf dem Weg in ein passendes Ehrenamt begleitet werden. Zudem berichtet ein Engagierter von seinem Weg über einen Bundesfreiwilligendienst im höheren Lebensalter in ein langfristiges Ehrenamt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt. Die hauptamtlichen Fachkräfte berichten, wie freiwillig Engagierte ihre Arbeit ergänzen und bereichern, welche Möglichkeiten gute Zusammenarbeit eröffnet und wo die Grenzen des Ehrenamts liegen. Das Publikum wird dabei ausdrücklich einbezogen und kann mit den Engagierten und Fachleuten über Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen sprechen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Uwe Herden gemeinsam mit Astrid Kapels, Koordinatorin für seniorengerechte Quartiersentwicklung der Stadt Ratingen. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, erleichtert aber die Planung. Interessierte können sich bei Astrid Kapels telefonisch unter (02102) 550-5066 oder per E-Mail an [email protected] melden.

Die Veranstalter betonen, dass Ehrenamt ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Zusammenhalts ist. Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft könne freiwilliges Engagement Menschen zusammenbringen, Unterstützung leisten und das Leben in der Kommune aktiv mitgestalten. Für Menschen, die am Beginn des Ruhestands stehen, könne der Abend einen Anstoß geben, neue Wege auszuprobieren.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: