Einfache Sprache

Orangefarbene Sitzbänke am Hauser Ring setzen ein Zeichen gegen Gewalt

Am Spielplatz am Hauser Ring in Ratingen setzen Menschen zwei orangefarbene Sitzbänke ein.

Die Sitzbänke sollen ein sichtbares Zeichen für Gewaltschutz setzen.

Auf den Bänken steht die Botschaft „Kein Platz für Gewalt an Frauen“.

Und „Kinder – Für Respekt statt Gewalt“.

Die Aktion soll Aufmerksamkeit schaffen.

Die Aktion soll zu Gesprächen anregen.

Die Aktion soll Betroffene ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Nadine Mauch erklärt die Ziele der Aktion.

Sie ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ratingen.

Gewalt gegen Frauen und Kinder sei keine Privatsache, sagte Nadine Mauch.

Gewalt gegen Frauen und Kinder sei auch kein Kavaliersdelikt.

Gewalt greife Menschenwürde und Gleichberechtigung an.

Daher gelte Hinsehen, handeln und schützen.

Das soll nach ihren Worten konsequent passieren.

Das soll nach ihren Worten ohne Wegsehen passieren.

Die orangefarbenen Sitzbänke gehören zu einer internationalen Kampagne gegen Gewalt an Frauen.

Und Mädchen.

Die Aktion soll laut den Organisatoren gerade am Spielplatz wirken.

Die Organisatoren wollen damit auf Kinder als Betroffene aufmerksam machen.

Kinder können Gewalt direkt oder indirekt erleben.

Die Aktion unterstützt in Ratingen auch ein weiteres Team.

Dazu gehört Antje Buch als Mitinitiatorin.

Dazu gehört Manuela Höbler von der SPD.

Dazu gehören Irma Schweiger und Maisha Morgenroth von Bündnis 90.

Und Die Grünen.

Dazu gehört auch der Alevitische Kulturverein Ratingen.

Dazu gehört der Sozialdienst katholischer Frauen mit Sitz in Ratingen, SkF Ratingen.

Die Mitwirkenden beziehen nach eigenen Angaben klar Stellung gegen Gewalt.

Konkrete Unterstützung bietet in Ratingen der Sozialdienst katholischer Frauen mit „LoGe“.

Das Wohnprojekt heißt „LoGe – Leben ohne Gewalt“.

Das Wohnprojekt richtet sich an Frauen und Männer im Kreis Mettmann.

Es richtet sich an Personen nach Gewalterfahrungen.

Das Ziel ist ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben.

Bei entsprechendem Bedarf stellt der Träger auch eine eigene Wohnung bereit.

Der SkF stellt für das Wohnprojekt einen telefonischen Kontakt bereit.

Der SkF ist unter Telefon 0157 32403634 erreichbar.

Weitere Informationen gibt es unter www.skf-ratingen.de .

Die orangefarbenen Sitzbänke sollen mehr als ein Symbol im öffentlichen Raum sein.

Sie sollen nach Angaben der Organisatoren daran erinnern, dass Gewalt nicht hingenommen werden darf.

Sie sollen daran erinnern, dass Betroffene ernst genommen werden müssen.

Sie sollen daran erinnern, dass es konkrete Unterstützung gibt.

Die Organisatoren nennen das als weitere Zielrichtung der Aktion.