Offene Sprechstunde: Leerstände in der Innenstadt gezielt nutzen
Stadtplanung Rheine lädt gemeinsam mit „Berlekamp Architekten“ zu einem kostenfreien Erstgespräch ein – gefördert bis Ende 2026
Offene Sprechstunde zu Leerständen in der Innenstadt
Die Stadtplanung Rheine lädt gemeinsam mit dem beauftragten Quartiersarchitekten des Büros „Berlekamp Architekten“ Eigentümerinnen und Eigentümer von innerstädtischen Gewerbeimmobilien zu einer offenen Sprechstunde ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 28. Juli, von 17 bis 19 Uhr im Sitzungsraum 2 des RHZ II der Stadt Rheine statt.
In einem unverbindlichen Erstgespräch sollen Möglichkeiten für die künftige Nutzung leerstehender Immobilien erörtert werden. Im Mittelpunkt steht dabei die dauerhafte Umnutzung leerstehender Ladenlokale.
Förderung für Beratung und Konzepterstellung
Die Umnutzung wird im Rahmen eines Förderprogramms ermöglicht, das durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, die Städtebauförderung sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt und in Rheine umgesetzt wird. Gefördert werden dabei insbesondere Beratungsleistungen durch einen Quartiersarchitekten.
Eigentümerinnen und Eigentümer entsprechender Immobilien erhalten eine Erstberatung sowie eine abschließende Konzepterstellung für die Weiter- oder Neunutzung ihrer Immobilie. Die Förderung beträgt bis zu 2.000 Euro je Objekt.
Reaktion auf Strukturwandel im Einzelhandel
Nach Angaben der Stadt entwickelt der Quartiersarchitekt gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern Konzepte, um auf verändertes Einkaufsverhalten und den Strukturwandel im Einzelhandel zu reagieren. Ziel ist es, tragfähige Lösungen für leerstehende Gewerbeimmobilien zu entwickeln und damit die Rheiner Innenstadt langfristig zu stärken und aufzuwerten.
Laura Beckmann von der Stadtplanung Rheine erklärt, eine Möglichkeit bestehe darin, Leerstände insbesondere in den Erdgeschossen für neue Nutzungen umzubauen und so wieder Leben in die Gebäude zu bringen. So könne etwa aus einem leerstehenden Ladenlokal Wohnraum entstehen oder eine ehemalige Gastronomiefläche künftig als Einzelhandelsfläche genutzt werden.
Das Beratungsangebot ist kostenfrei. Das Förderprogramm läuft nach Angaben der Stadt noch bis Ende des Jahres 2026.
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