Rheine: Treffen von Interessierten zu gemeinschaftlichen Wohnformen
17 Teilnehmende tauschten sich über Vorstellungen zu Gemeinschaftsgröße und Wohnmodellen aus

Das Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen wächst in Rheine. Beim jüngsten Treffen zum gemeinschaftlichen Wohnen kamen nach Angaben der Stadt 17 Interessierte zusammen. Sie brachten unterschiedliche Erfahrungen, Vorstellungen und Erwartungen mit.
Ein Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigt sich demnach erst seit Kurzem mit gemeinschaftlichem Wohnen. Andere arbeiten bereits seit mehreren Jahren an der Umsetzung eines eigenen Wohnprojekts. Entsprechend vielfältig fielen die Perspektiven bei dem Austausch aus.
Stadt Rheine unterstützt das Treffen
Die bisherigen Treffen waren von den Anwesenden selbst organisiert worden. Aus der Gruppe heraus entstand der Wunsch, einzelne Themen künftig gezielter zu vertiefen und den Austausch durch Fachbeiträge zu ergänzen. Die Stadt Rheine griff diese Anregung auf und unterstützte das jüngste Treffen mit einem fachlichen Impuls zu unterschiedlichen Formen und möglichen Wegen gemeinschaftlichen Wohnens.
Unterschiedliche Vorstellungen in der Gruppe
Wie verschieden die Erwartungen innerhalb der Gruppe sind, zeigte laut Mitteilung eine Selbsteinschätzung mit Klebepunkten. Dabei ging es unter anderem um die gewünschte Größe und Zusammensetzung einer Gemeinschaft sowie um bevorzugte Wohnformen.
Deutlich wurde demnach, dass es kein einheitliches Wunschmodell gibt. Einige der Anwesenden können sich Gemeinschaftseigentum vorstellen, etwa in Form einer Genossenschaft. Andere bevorzugen ein Mietmodell. Wieder andere streben individuelles Eigentum an, das gemeinschaftlich beispielsweise über eine Baugruppe verwirklicht werden könnte.
Austausch soll Wünsche konkretisieren
Beim anschließenden Speeddating kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand von drei Fragestellungen miteinander ins Gespräch. Nach Angaben der Stadt half der Austausch dabei, eigene Wünsche zu konkretisieren und weitere Aspekte in den Blick zu nehmen.
Das Treffen stieß laut Mitteilung auf positive Resonanz. Besonders der Dialog untereinander und der fachliche Impuls seien als Bereicherung wahrgenommen worden. Auch die stärkere Beteiligung der Stadt Rheine wurde demnach begrüßt.
Weitere Veranstaltungen gewünscht
Zugleich wurde bei dem Treffen deutlich, dass gemeinschaftliche Wohnformen in Rheine bislang noch vergleichsweise wenig bekannt sind. Die Teilnehmenden wünschen sich deshalb weitere Veranstaltungen und eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit. Zudem sollen nach dem Wunsch der Gruppe auch Akteurinnen und Akteure aus der Wohnungs- und Immobilienbranche stärker für das Thema gewonnen und in den Austausch einbezogen werden.
Das nächste Treffen zum gemeinschaftlichen Wohnen ist voraussichtlich für Oktober geplant. Weitere Informationen stellt die Stadt Rheine unter www.rheine.de/gemeinschaftliches-wohnen bereit.
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