SAMs entdecken Berlin: Kultur trifft Engagement

Vier Tage voller Theater, Gespräche und Aktionen für Gewaltprävention und FASD

Von Redaktion Rheine
SAMs entdecken Berlin: Kultur trifft Engagement
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Die Berlinfahrt der SAMs, Schülerinnen als Multiplikator/-innen, entwickelte sich auch in diesem Jahr zum Höhepunkt ihres Programms. Vier ereignisreiche Tage voller Kultur, Austausch und neuer Erlebnisse machten die Fahrt zu einer unvergesslichen Erfahrung. Organisiert wurde die Reise vom Jugendzentrum Jakobi in Rheine, von wo aus die Teilnehmenden gemeinsam mit dem Bus in die Hauptstadt aufbrachen.

Musical-Erlebnis als gemeinsamer Auftakt

Direkt nach der Ankunft in Berlin erwartete die Gruppe ein kulturelles Highlight: Der Besuch des Musicals „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ im Theater Westen. Obwohl zunächst Skepsis herrschte, überzeugten die beeindruckenden Choreografien und der mitreißende Gesang. Am Ende wurde der Abend zum beliebten Gesprächsthema und prägte den ersten Tag nachhaltig.

Kernprojekte: Prävention und gesellschaftlicher Dialog

Der zweite Tag stand im Zeichen der aktiven Projektarbeit. Unter dem Motto „Projekte zu typischen SAM-Themen“ beschäftigten sich die Jugendlichen intensiv mit Gewaltprävention und FASD. Rund um die Gedenkstätte „Denkmal Freude“ sammelten sie mittels Interviews und Umfragen die Perspektiven der Passantinnen und Passanten. Besonders bemerkenswert war die Offenheit der Gesprächspartnerinnen und -partner, darunter viele internationale Gäste, die den Austausch bereicherten.

Ein unerwartetes Straßen-Event

Die Abendstunden des zweiten Tages waren von der besonderen Stimmung des Berliner Lichterfestes 2025 geprägt. Inmitten der Menschenmengen bewiesen die Teamer organisatorisches Geschick. Für eine Überraschung sorgte das spontane Zusammentreffen mit dem Webvideo-Creator MrBerlinParty, der mit 130.000 Followern ein Publikumsmagnet ist. Spontan organisierte er mit den Jugendlichen ein Straßen-Event – ein Erlebnis, das für viele ein echtes Highlight darstellte.

Geschichte zum Anfassen und Freizeitgestaltung

Am dritten Tag beschäftigten sich die SAMs mit der jüngeren deutschen Geschichte. Der Besuch des ehemaligen „Geisterbahnhofs“ an der Berliner Mauer, begleitet von einem Vortrag zu Fluchtversuchen, Grenzalltag und Zeitzeugenberichten, hinterließ tiefe Eindrücke. Nach der historischen Auseinandersetzung blieb genug Zeit für Freizeitaktivitäten im Einkaufszentrum „Alexa“.

Den Abend konnten die Teilnehmenden frei gestalten: Entweder eine Lichtertour zu Berlins Sehenswürdigkeiten mit Tanzeinlagen, Fotomarathon und einem spontanen Klavierkonzert im Sony Center, oder einen entspannten Spieleabend. Zurück in der Jugendherberge klang der Tag bei Gesellschaftsspielen wie Werwolf und UNO sowie viel Gelächter aus.

Abschied und Ausblick

Als die SAMs am Freitagmorgen den Heimweg antraten, war klar: Die gemeinsame Zeit in Berlin hat die Gruppenmitglieder, die sich erst kurz vor der Fahrt kennengelernt hatten, überraschend schnell zusammengeschweißt. Neue Freundschaften entstanden – viele davon wahrscheinlich auch über die Fahrt hinaus. Zum Abschluss dankten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den engagierten Teamern Wiebke, Jana, Anna und Angelique für ihren Einsatz.

Schon jetzt wächst die Vorfreude auf das nächste Jahr: Berlin 2026 kann kommen!

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